Alsumer Berg
Wer oben steht, bekommt Duisburg auf einen Blick. Der Alsumer Berg im Norden der Stadt ist ein perfekter Spot für alle, die ungewöhnliche Perspektiven lieben – und dabei Natur, Geschichte und Industriekulisse miteinander verbinden wollen.
Stiller Berg mit imposanter Aussicht
Rund 50 Meter ragt die heute begrünte Halde über den Rhein. Was ihr von hier aus seht? Ganz schön viel, was Duisburg ausmacht: Die glühenden Hochöfen von Thyssenkrupp [DF1] und damit eines der größten Hüttenwerke Europas, den ruhigen Strom des Rheins und die flache Weite des Niederrheins.
So entspannt der Aufstieg, so spektakulär hingegen die Aussicht! Vor allem zum Sonnenuntergang hält die Szenerie mit ihrer Hochofen-Silhouette fantastische Motive für Fotografie-Begeisterte und Menschen mit Blick fürs Detail bereit. Auf einem Spaziergang oder während einer Radtour ist auf dem Gipfel einfach ein wunderbarer Platz für eine Pause mit Ausblick. Auch ziemlich wunderbar ist es, dass sich dieser frühere Berg aus Schutt zu einem Lebensraum für viele Tiere entwickelt hat.
Wo heute Natur auf Panorama trifft, lag einst das Fischerdorf Alsum. Vom Zweiten Weltkrieg zerstört und durch den Bergbau abgesenkt, wurde das Gelände jahrzehntelang als Deponie genutzt, bis daraus dieser besondere Ort entstand, der sich euch hier heute zeigt.