Duisburger Innenhafen

Der Innenhafen Duisburg ist mehr als ein schöner Ort am Wasser – er ist ein Statement für die Richtung, die die Stadt einschlägt. Wo früher Getreide verladen wurde, taucht ihr heute ein in das urbane Leben der Stadt: stylische Gastronomie, renommierte Museen und moderne Architektur verorten euch im Hier und Jetzt!

Trendort statt Brotkorb des Ruhrgebiets

Nur wenige Minuten von der Duisburger City entfernt findet ihr einen echten Duisburger Hotspot mit Lieblingsplatz-Potential! Zwischen dem glitzernden Yachthafen, der markanten Architektur der „Five Boats“ und den ruhigen Grachten, in denen sich Schwäne und Kormorane tummeln, lässt sich wunderbar flanieren, entdecken, genießen – oder einfach durchatmen. Seit den 1990er-Jahren steht der Innenhafen für Wandel mit Weitblick: Nach den Plänen von Star-Architekt Sir Norman Foster wurde aus dem früheren Umschlagsplatz ein urbanes Viertel, das heute als Magnet für Kultur, Kulinarik und kreative Ideen wirkt.

Hier könnt ihr in Cafés, Bistros und Restaurants mit Blick aufs Wasser einkehren, entlang der Marina spazieren oder im renommierten Museum Küppersmühle moderne Kunst erleben. Und wenn ihr auf Veranstaltungen steht, werdet ihr hier garantiert fündig: Ob Innenhafenfest, weltgrößte Drachenboot-Fun-Regatta, Marina-Markt oder KinderKulturFestival – der Innenhafen ist das ganze Jahr über Bühne und Begegnungsort zugleich.

... wo hart gearbeitet wurde

Der Innenhafen wurde früher wegen des massenhaften Getreideumschlags als ‘Brotkorb des Ruhrgebiets’ bezeichnet. Mit dem Niedergang der Getreidemühlen Ende der 1960er Jahre war dann auch der Niedergang des damaligen Duisburger Innenhafens unvermeidlich. Ab Mitte der 1990er Jahre begannen dann die Umwandlungsarbeiten nach Plänen des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster.

Der Duisburger Innenhafen um 1902

Reichlich Leben im Hafen

Übers Jahr verteilt gibt es jede Menge regelmäßige Feste, Events und sonstige Veranstaltungen im Innenhafen. Da ist vor allem das dreitägige Innenhafenfest mit der weltgrößten Drachenboot-Fun-Regatta. Wer sportlich lieber neben dem Wasser aktiv ist, engagiert sich beim Innenhafenlauf dessen Teilnehmerzahl Jahr für Jahr anwächst.  Auch der monatliche Marina-Markt lockt alljährlich Tausende zu den bunten Ständen. Spektakulär ist immer wieder die Extraschicht – Nacht der Industriekultur. Und auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Das alljährliche KinderKulturFestival begeistert jedes Mal mit einem kreativen und liebevoll präsentierten Angebot.   

Impressionen

Im Vordergrund ist die Marina zu erkennen. Rechts im Hintergrund ragt der hohe Turm des Landesarchivs NRW in die Höhe. Links ist das Kultur- und Stadthistorische Museum zu sehen.Innehafen Duisburg, unterer Teil - 1990 noch ein Industriehafen mit Getreidespeichern und Tanklager wurde der Innenhafen in den folgenden Jahren zu einem attraktiven Quartier umstrukturiert. Die Getreidespeicher wurden zu Bürohäusern und Museen, am Nordufer stehen Büroneubauten. In fast allen Gebäuden findet man Cafes, Restaurants oder Bars.
Jenseits des Hafenbeckens erstrecken sich Grachten mit Wohnbauten.Innenhafen Duisburg - Hansegracht
Gleich neben an ist der Corputiusplatz, benannt nach Johannes Corputius, einem Schüler Gerhard Mercators. Das Modell des mittelalterlichen Duisburgs ist nach seinen Plänen erstellt worden.Innenhafen - Stadtrelief Johannes-Corputius-Platz
Immer wieder gerne besucht: Biergarten im Innenhafen direkt am Wasser.
Das Gebäudeensemble "Five Boats" im Winter.Bürogebäude "Five Boats" im Innenhafen
Die stattlichen "Five Boats" erheben sich im Hintergrund. Im Vordergrund ist der Garten der Erinnerung zu sehen. Ein beliebter Ort zum Relaxen.Garten der Erinnerung mit Bürogebäude Five Boats
Die Baumreihe unterteilt den Garten und bildet Sichtachsen.Innenhafen - Garten der ERinnerung
Treppenhaus des ehemaligen Verwaltungsgebäudes Ludwig – heute Ludwigturm.Innehafen Duisburg - Garten der Erinnerung
MKM Museum für Moderne Kunst in der ehemaligen Küppersmühle.Museum Küppersmühle im Innenhafen Duisburg
In einem ehemaligen Hohlspeicher befindet sich nun das Landesarchiv NRW. Die Verwaltung hat Platz in dem gewundenen Bau nebenan gefunden.Innenhafen Duisburg - Landesarchiv NRW, Hafenseite mit Schwanentorbrücke
Die markante Schwanentorbrücke unterteilt den Innenhafen. Im Hintergrund: der Turm des Landesarchivs.

Museen im Innenhafen

Geführte Touren durch den Innenhafen

Video

Stadtplan

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