Kultur- und Stadthistorisches Museum

Das Museum zeigt die Duisburger Stadtgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit und der Volkskunde des Niederrheins. Es beheimatet die Mercator-Sammlung sowie Exponate aus der Kulturgeschichte bis hin zu Kommissar Schimanskis legendärer Jacke.

Exponate zur Stadtgeschichte

Das Kultur- und Stadthistorische Museum liegt zwischen Burgplatz und Innenhafen, direkt an der alten Stadtmauer. Als Duisburg im 20. Jahrhundert zum „Brotkorb des Ruhrgebiets“ wurde, war das Gebäude Teil der Rosiny-Mühle.

Zu finden ist im Museum Duisburger Stadtgeschichte: Nach dem Start in der Eiszeit begegnen die Besucher den Römern und Franken und tauchen ein ins Mittelalter, als Duisburg ein wichtiger Handelsort war. Mit der Industrialisierung - Kohle, Stahl, Eisenbahn und Häfen - wurde Duisburg zur Großstadt im 20. Jahrhundert, mit Infrastruktur und Alltagsleben, mit den ersten Kaufhäusern und dem Bau von Stadttheater und „Tonhalle“.

Die Folgen des Nazi-Regime und Zweiten Weltkriegs zeigt ein Bodenbild der zerbombten Innenstadt, bis es schließlich aufwärts geht in Richtung Wirtschafswunderjahre.

Schatzkammer der Weltkulturen

Die Sammlung Köhler-Osbahr zeigt Antiquitäten aus aller Welt, Neben  Münzen sind vor allem die ungewöhnlichen Zahlungsmittel wie Salzblöcke  oder Meeresschnecken ein Hingucker.

Kulturhistorisches Schwergewicht des Museums ist die „Mercator-Schatzkammer“, mit ihrer beeindruckenden, zeitgemäßen Gestaltung. Der Kartograph Gerhard Mercator (1512 – 1594) schuf die besten Globen und Atlanten seiner Zeit. Heute ist er, dank seiner Weltkarte für die Seefahrt, bekannt als Begründer der modernen Navigation. Die Duisburger Mercatorsammlung gilt als eine der bedeutendsten in Europa.

Kultur- und Stadthistorisches Museum, Innenansicht
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Innenansicht
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Exponat
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Exponate

Tickets

Im Museum gelten die vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen: Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Maske) und Abstandswahrung von 1,50 Meter.

Ausstellungen

Sonderveranstaltungen

Berechtigte für Ermäßigungen sind:
Kinder/Jugendliche von 7 bis 18 Jahre, Studierende, Auszubildende, Empfänger/innen von Hartz IV, ALG 2

Freien Eintritt haben Duisburger Schulklassen mit mind. einer erwachsenen Begleitperson, Kinder bis 6 Jahre, Begleitpersonen von Schwerbehinderten (Kennzeichnung „B“ im Ausweis), Mitglieder der Mercator Gesellschaft sowie Mitglieder des International Council of Museums, des Deutschen Museumsbundes und des Verbandes Rheinischer Museen.

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