Opferschutz in Duisburg stärken

Opfer von Straf- und Gewalttaten wissen meist wenig über ihre Rechte oder Pflichten als Zeugen in einem strafrechtlichen Verfahren. Nach Erleiden einer Straftat ist es für die Geschädigten oft schwer, die für sie richtigen, lokalen Opferschutz- und Opferhilfeeinrichtungen zu finden. Die Betroffenen benötigen neben guter Unterstützung auch mehr Informationen als bislang.

Donnerstag, 06. Dezember 2018 | Stadt Duisburg - Um beides weiter zu entwickeln und zu verbessern, fand in Kooperation des Vereins „Die Brücke Dortmund e. V.“ mit der Stadt Duisburg Ende November erstmals ein Netzwerktreffen „Opferschutz Duisburg“ statt. Dr. Silke Fiedeler von der Duisburger Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich (Die Brücke Dortmund) sowie Nicole Seyffert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, führten durch die Veranstaltung.
„Uns ging es insbesondere darum die Stellung und den Weg eines Opfers im strafrechtlichen Verfahren nachzuzeichnen , zu erfahren, welche Opferhilfeangebote in der Stadt Duisburg existieren und einen Blick darauf zu werfen, wie Opfer die für sie relevanten Hilfeeinrichtungen auffinden“, so Dr. Fiedeler.
Das Begrüßungswort sprach der leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Duisburg, Horst Bien, und verwies hierbei unter anderem auf die Mitte 2017 gestartete „DialogHaus-Initiative“ für eine engere Vernetzung und Kooperation der Opferschutz- und Opferhilfeeinrichtungen in Duisburg. Im Laufe des Tages stellten die lokalen Akteure im Opferschutz ihre Arbeit in Vorträgen vor.
Nicole Seyffert und Dr. Silke Fiedeler hielten fest, dass die Veranstaltung die Situation des Opferschutzes in Duisburg von vielen Seiten beleuchtet und Verbesserungsbedarf für alle Beteiligten aufgezeigt hat. Das Treffen war ein wichtiger Auftakt, um die Idee einer „DialogHaus-Initiative“ weiter zu entwickeln.
Weitere Informationen zur „DialogHaus-Initiative“ gibt es bei Dr. Silke Fiedeler unter (0203) 309590 oder unter s.fiedelerbruecke-dortmundde. Auskünfte zur Vernetzungsarbeit im Runden Tisch „Gewaltschutzgesetz für Duisburg“ erteilt Nicole Seyffert unter (0203) 283-2871 oder unter n.seyffertstadt-duisburgde.

Stadt Duisburg