Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat wird in seiner nächsten Sitzung am 24.2.26 entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger über die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.
Falls der Rat dafür stimmt
können rund 350.000 abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen die Beteiligung stimmen.
Diese Abstimmung ist ein wichtiger Schritt, weil die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.
Dennoch
eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber, ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer möglichen Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf anderen Ebenen.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt:
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Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen unter anderem mit folgenden etablierten und international erprobten Sportstätten vertreten:
- Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern und Para Kanu.
- Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische Sportklettern. Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und Speed.
Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht. Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September 2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen. Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.

