Staubniederschlag

Unter Staubniederschlag versteht man alle Stoffe, die als trockener (trockene Deposition) oder als an Regentropfen gebundener Staub (nasse Deposition) aus der Luft auf die Erdoberfläche (Boden, Pflanzen, Gebäude oder Gewässer) gelangen.

Beschreibung

Beschreibung

Der Staubniederschlag kann aufgrund seiner Partikelgröße nicht von den Atmungsorganen des Menschen aufgenommen werden. Er ist damit, auch wenn er möglicherweise giftige Stoffe enthält, nicht direkt gesundheitsgefährdent. Dennoch wirkt er indirekt auf die menschliche Gesundheit, wenn er sich mit seinen giftigen Inhaltsstoffen ím Boden oder in den Nutzpflanzen anreichert. Hierzu finden Sie auf den Seiten des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalenausführliche LANUV weitere Informationen unter....

Aktuelle Messwerte (Messjahr 2019)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalenausführliche LANUV hat im Jahr 1969 damit begonnen, flächendeckend den Staubniederschlag im Stadtgebiet Duisburg und die darin enthaltenen Inhaltsstoffe Blei, Cadmium, Nickel und Arsen zu messen.

Zu Beginn der Messung in den sechziger und siebziger Jahre wurden etwa 230 Messgläser zum Erfassen der Staubniederschläge im Stadtgebiet eingerichtet.  Mit der Entwicklung des technischen Fortschritts und strengeren Auflagen zum Betrieb von Anlagen, konnten die Immissionen bis heute deutlich verringert werden, sodass seit etwa dem Jahr 2000 der Staubniederschlag gezielt im Umfeld potenzieller Immissionsquellen untersucht wird. Im Jahr 2019 wurde an 44 Messstellen (Öffnet in einem neuen Tab) im Umfeld dieser Anlagen bzw. Betriebe der Staubniederschlag gemessen. aktuelle Werten... (Öffnet in einem neuen Tab)

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