Die Grüne Bank und das Klimaschutzideenportal

Über das Projekt

Die Grüne Bank Duisburg

„Grüne Bänke“ sind Sitzbänke mit angrenzenden Pflanzkästen, die Platz für blühende, bienenfreundliche Blumen und immergrüne CO2-Umwandler bieten. Damit leisten sie bereits einen kleinen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz und bilden kleine grüne Inseln im Stadtgebiet.

Nach und nach sollen die Bänke im ganzen Stadtbereich aufgestellt werden und dienen als Schauplatz für eine Informationsreihe für Duisburgerinnen und Duisburger. Im Video-Format „Die Grüne Bank“ diskutieren die Klimaschutzmanager*innen mit Expertinnen und Experten aus dem Klimaschutz-Netzwerk auf den Bänken über die eingereichten Projektideen und informieren über laufende Klimaschutz-Projekte in Duisburg. 

So werden die grünen Bänke zum Kommunikationsmedium zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadt zum Thema Klimaschutz.   

Klimaschutzideenportal K+

Die „grünen Bänke“ sollen allerdings nicht nur zum Verweilen einladen, sondern auch zur Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz. Auf einer Texttafel an den Bänken werden sich QR-Codes zum Klimaschutzideenportal "K+" befinden, über welche Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen zum Klimaschutz in Duisburg an die Klimaschutzmanager*innen weiterleiten können. Diese nehmen die Ideen auf und setzen diese, wenn möglich, mit Hilfe eines großen Netzwerks von Expert*innen und Akteur*innen um. 

Projektpartner

Orchester des Wandels

Der Verein „Orchester des Wandels“ verbindet deutschlandweit Orchestermitglieder*innen, die die Themen Klima- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit voranbringen wollen. Auch Mitglieder*innen der Duisburger Philharmonie gehören der Initiative an. Musik als Kunstform spielt dabei eine wichtige Rolle in der Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft, insbesondere soll die „emotionale Kraft der Musik“ Menschen für den Klimaschutz begeistern und dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden. Die Arbeit der Initiative besteht aus der aktiven Initiierung und Beteiligung in Klima- und Naturschutzprojekten sowie in der Veranstaltung von themenbezogenen Konzertformaten.  

I²-Ideen für Innovationen

Die Ideenplattform „I²- Ideen für Innovationen“ wurde im Jahr 2021 von der Stadtspitze ins Leben gerufen, um innovative Projektideen der Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zu finden, zu fördern und in die Umsetzung zu bringen. Ziel ist es, bürokratische, organisatorische oder finanzielle Hürden bei der Umsetzung innovativer Projekte zu überwinden. Dazu wurde im Haushaltsplan 2021 ein Budget von bis zu 1 Mio. Euro für die Realisierung umsetzungswürdiger und umsetzungsfähiger Ideen reserviert. Die „Grüne Bank“ war eine der ersten Projektideen, die über I² eingereicht und über den Innovationsfond der Stadt finanziert wurde.

Die Duisburger Werkstatt

Die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH wurde 1973 von den Gesellschaftern Stadt Duisburg, Lebenshilfe Duisburg e.V. und Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Duisburg e.V. gegründet. Derzeit arbeiten mehr als 1.300 Mitarbeiter*innen in sieben Duisburger Betriebsstellen. Das Kerngeschäft der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH ist die berufliche Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderung. Konzepte wie das Café/Restaurant „Ziegenpeter am Rheinpark“ oder der „AV Concept Store“ und die „Fahrradwerkstatt“ erweitern das Angebot und fördern gesellschaftliche Inklusion. 

An der Betriebsstelle am Kalkweg in Duisburg Neudorf befindet sich die Schreinerei, ausgestattet mit einem vielseitigen Maschinenpark. Hier werden Ideen Computer gestützt mit modernen Maschinen oder mit der guten alten Tischkreissäge umgesetzt. Das Team der Schreinerei, Menschen mit und ohne Behinderung, bietet hier sowohl mit kreativem als auch mit technischem Wissen Einzelanfertigungen und Serienproduktionen an.


Bereits eingereichte Klimaschutzideen

Kategorie Idee, Anregung, Frage
Energie
  • "Photovoltaik, wo immer möglich!"         
Mobilität
Natürliche Senken
  • Antje: "Bei jedem Projekt in Duisburg wird künftig unabdingbar Wert darauf gelegt, alte, großkronige Bäume zu erhalten. Diese sind für eine Großstadt im Klimawandel unverzichtbar (siehe Studie des UBA). Erste Maßnahme: Fällungen an der Wedauer Straße werden verhindert."
  • Sabine: "Die ganzen, alten Bäume an der Wedauer Straße nicht zu entfernen,  wäre doch mal eine sinnvolle Idee! Diese sind in Zeiten des Klimawandels unentbehrlich. Es wäre einfach ein Verbrechen diese Sauerstoff- und Schattenspender zu fällen!"
  • Maren: "Nicht die vielen Bäume in Duisburg Wedau fällen! Das ist eine Katastrophe."
Konsum
  • Cynthia: "Mehr Mülleimer, mehr Sensibilität gegenüber der Vermeidung von Plastikmüll, aktives Sammeln von Müll miteinander, mehr Aufklärung was z.B. Zigaretten Reste mit unserer Umwelt macht, Workshops (gemeinsam lernen, gleichzeitig handeln/direkt umsetzen „einfach machen“)."
Stadtplanung
  • Ismael: "Tempo 30 für die gesamte Stadt Duisburg"
  • "Tempo 30 für die Stadt"
  • Gudrun: "Bitte die Kreisel vor der Brücke der Solidarität und am Flutweg /Kreuzacker neu begrünen. Und am Rhein und auf der Halde Rockelsberg Liegebänke und eine Landmarke errichten."
  • Franziska: "wie wäre es mit bepflanzten Dächern und Gebäudewänden bei den städtischen Immobilien oder die Brachflächen, welche an Investoren verkauft werden sollen - anstatt sich selbst zu überlassen - für die Übergangszeit bis zur Veräußerung als Wildwiesen zu gestalten und Imkern zur Verfügung zu stellen? Oder die Schulhöfe Insektenfreundlich zu gestalten, anstatt einer Betonwüste."
  • Katrin: "Veräußerung als Wildwiesen zu gestalten und Imkern zur Verfügung zu stellen? Oder die Schulhöfe Insektenfreundlich zu gestalten, anstatt einer Betonwüste."
Bildung
Sonstiges
  • Anna zum Thema "Erhöhung der Reichweite": "Inkludierung von Punkten die Nachhaltigkeit erleichtern in der Duisburg App. Zum Beispiel: Um Take Away oder Wasserflaschen Müll zu reduzieren, können die Daten von Refill, Recup oder Vytal in der Duisburg Karte angezeigt werden ( per API Einbindung). Zusätzlich könnten diese Punkte farblich gehighlightet werden um die noch stärker sichtbar zu machen."
  • Philipp zum Thema "Stadtklima, Lärmminderung, Reduktion von Emissionen": "Die offenen Gleisbetten der Duisburger Straßenbahn mit unterschiedlichen Sedumarten bepflanzen."

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