Corona-Regelungen - FAQ

Nachfolgend aufgelistet sind die Corona-Regelungen. Diese gelten zum einen ab einem Inzidenzwert, der an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, aber über 50 liegt (Stufe 3). Die ab dem 28.05.2021 geltenden Regeln für NRW, also auch für Duisburg, sind an den relevanten Punkten eingepflegt. (Stand 28.05.)

Informationen für Geimpfte und Genesene

Wer gilt als Genesen und Geimpft und ist von der Vorlage eines negativen Testergebnisses befreit?

Informationen für Infizierte und Kontaktpersonen

Was ist ein zulässiger Coronatest (Negativtestnachweis)?

Der Negativtestnachweis kann nur durch ein in der Corona-Test-und-Quarantäneverordung vorgesehenes Testverfahren erbracht werden. Das negative Ergebnis muss von einer vorgesehenen Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden (Negativtestnachweis). 

Die Testvornahme darf bei der Inanspruchnahme des Angebotes höchstens 48 Std. zurückliegen. Der Negativtest ist zudem mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und der verantwortlichen Person vorzulegen.

=> D.h. der selbstdurchgeführte und nicht von einer Teststelle bestätigte Selbsttest ist grundsätzlich unzulässig.

Für die Teilnahme an Bildungsangeboten und ab dem 07.Juni auch an Prüfungen in geschlossenen Räumen, sowie bestimmten Angeboten in der Kinder- und Jugendarbeit und Eltern-Kind-Angeboten kann die Testpflicht auch durch einen gemeinsamen beaufsichtigen Selbsttest erfüllt werden. Diesen muss die für die Leitung des Bildungsangebots verantwortliche Person, pädagogische Fachkraft in der Kinder- und Jugendarbeit oder eine andere vom Träger beauftragte und dafür geschulte Person beaufsichtigen.

Mit wie vielen Personen darf ich mich treffen (Kontaktbeschränkungen)?

Zulässig sind u.a. Zusammenkünfte:

  1. Zwischen Personen des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung
  2. Zwischen Personen aus zwei Hausständen ohne Personenbegrenzung und immunisierten Personen aus weiteren Hausständen
  3. Zwischen immunisierte Personen ohne Begrenzung der Anzahl der Personen und/oder Hausstände
  4. Zusammenkünftige auch zwischen weiteren Personen aus bestimmten Anlässen (z.B. bei standesamtlichen Trauungen sowie unmittelbar vor dem Ort der Trauung, bei Beerdigungen, für private Umzüge mit bis zu zehn Personen (Negativtestnachweis erforderlich) und zusätzlich immunisierten Personen) 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.  

Welche Regelungen gelten für die Gastronomie?

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist nur im Außenbereich mit einem Negativtestnachweis zulässig. 

Den Gästen muss ein Sitzplatz und an Theken oder Stehtischen ein Stehplatz zugewiesen werden. 

Die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse, Zeitraum des Aufenthaltes) muss unter Erfassung des genutzten Tisches digital oder schriftlich erfasst werden. 

Zwischen allen nicht zulässigen Personengruppen (s. Kontaktbeschränkungen) muss der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen und Stehplätzen gewahrt werden, sofern nicht eine bauliche Abtrennung zwischen diesen vorhanden ist, die eine Übertragung von Viren über den Tisch- und kompletten Sitzbereich verhindert. 

Die Maske darf nur am Sitz- oder Stehplatz abgenommen werden.

Auslieferung von Speisen und Getränken sowie deren Abverkauf zum Mitnehmen sind zulässig.

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.  

Was gilt für die Beherbergung/ den Tourismus?

Ferienwohnungen/Ferienhäuser/Wohnwagen/Campingplätze:

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im eigenen Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen und so weiter ist ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten zulässig.

Die Übernachtung in Ferienwohnungen, Wohnwagen und Wohnmobilen auf Campingplätzen und sonstigen eine Selbstversorgung ermöglichenden Unterkünften ist für Gäste mit Negativtestnachweis bei Anreise und mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit auch im Hinblick auf die genutzten Zimmer oder Stellplätze, zulässig. Bei  gemeinsamer Nutzung einer Unterkunft durch Personen oder Gruppen, die nicht nach § 4 Absatz 2 untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, muss bei mehrtägigen Aufenthalten alle drei Tage ein Negativtestnachweis vorgelegt werden.

Hotels/Pensionen/Jugendherbergen:

Angebote für Übernachtungen aus geschäftlichen oder dienstlichen Gründen einschließlich der vollständigen gastronomischen Versorgung dieser Gäste unter Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit sind zulässig.

Angebote für Übernachtungen aus privaten Gründen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind für Gäste mit Negativtestnachweis erlaubt. Eine gastronomische Versorgung ist außerhalb der Unterkunft über das Frühstück hinaus nur in der Außengastronomie zulässig. Für die Versorgung mit Frühstück gelten die Regelung zur Gastronomie entsprechend (Negativtestnachweis, feste Platzzuweisung, Einhaltung Kontaktbeschränkungen und Mindestabstand) Die Nutzung von Schwimmbädern, Saunen und so weiter ist eingeschränkt. 

Bei gemeinsamer Nutzung einer Unterkunft durch Personen oder Gruppen, die nicht nach § 4 Absatz 2 untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, muss bei mehrtägigen Aufenthalten alle drei Tage ein Negativtestnachweis vorgelegt werden. 

Touristische Busreisen:

Touristische Busreisen sind für Personen mit Negativtestnachweis zulässig, wobei noch nicht immunisierte Personen von anderen, nicht zu ihrem Hausstand gehörenden Personen mindestens durch einen freien Sitzplatz und eine freie Sitzreihe getrennt sein müssen. Ebenso ist die Gesamtbelegung auf 60 Prozent der regulären Kapazität des Busses zu begrenzen ist, soweit nicht ausschließlich immunisierte Personen an der Fahrt teilnehmen oder während der Fahrt alle Insassen eine Atemschutzmaske tragen.

Touristische Angebote (z.B.) Stadtführungen:

Angebote wie Stadtführungen sind im Freien für maximal zehn Personen und mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Wenn die dauerhafte Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand nicht gewährleistet ist, ist ein Negativtestnachweis erforderlich. 

Angebote in geschlossenen Räumen, zum Beispiel in Museen, sind nach Maßgabe der jeweils für die Räumlichkeiten geltenden besonderen Vorschriften zulässig.

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene. Immunisierte (Geimpfte und Genesene) zählen bei der Begrenzung der Personenanzahl nicht dazu.

Was gilt für den Einzelhandel?

Zulässig ist der Betrieb von: 

  1. Einzelhandelsgeschäften für Lebensmittel einschließlich Getränken, Kiosken, Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten, Drogerien, Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten, Zeitungsverkaufsstellen sowie Einzelhandelsgeschäften für den Verkauf von Schnittblumen, Pflanzen und Saatgut nebst erforderlichem Zubehör

    Hier gilt: Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 10 qm der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

  2. Banken und Sparkassen sowie Poststellen und Tankstellen,

    Hier gilt: Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 10 qm der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

  3. allen übrigen Einzelhandelsgeschäften und Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen

    Hier gilt: Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 20 qm der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW

  4. Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und beschränkt auf den Verkauf von Lebensmittel für den Endkunden,

    Hier gilt: Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; eine Person pro angefangene 10 qm der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

  5. Wochenmärkten

    Hier gilt: Der Zugang ist so zu beschränken, dass Mindestabstände sicher eingehalten werden

  6. Messen und Ausstellungen nach den §§ 64 und 65 der Gewerbeordnung (hier gelten besondere Vorschriften),

  7. Einrichtungen zur Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen, zum Beispiel der sogenannten Tafeln,

  8. Betriebe mit gemischten Sortiment (Verkauf von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs nach Nr. 1 und weiterer Waren)

    Bilden die privilegierten Waren (Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs, s. Nr. 1) den Schwerpunkt gilt:
    Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 10 qm der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich
    jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

    ansonsten:

    Ist der Verkauf auf die privilegierten Waren zu beschränken,

    oder:

    Für den gesamten Betrieb gilt:

    Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 20 qm der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW 

Was gilt für das Dienstleistungs- und Handwerksgewerbe?

Dienst- und Handwerksleistungen sind zulässig. 

Wenn bei diesen ein Mindestabstand von 1,5m zum Kunden nicht eingehalten werden kann, ist die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse, Zeitraum des Aufenthaltes) digital oder schriftlich sicherzustellen.  

Wenn Kunden zulässigerweise (z.B. Bartrasur, Gesichtsbehandlung) nicht oder nicht dauerhaft Masken tragen, darf die Dienst- oder Handwerksleistung zudem nur nach Vorlage eines Negativtestnachweises (Personal und Kunde) ausgeführt werden, sofern es sich nicht um eine medizinisch notwendige oder im Rahmen der Frühförderung erbrachte Leistung handelt. Der Erbringer der Leistung muss dann eine FFP2 – Maske (oder vergleichbar) tragen.

Der Mindestabstand darf unter diesen Voraussetzungen zwischen der Kundin oder dem Kunden und der leistungserbringenden Personen unterschritten werden. Nicht aber zwischen Kundinnen und Kunden untereinander. 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.

Verkaufsstellen:

a.   Für den Betrieb von Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes bei denen der Mindestabstand eingehalten werden kann (zum Beispiel Reinigungen, Waschsalons, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Autovermietung) einschließlich des Verkaufs notwendigen Zubehörs gilt: 

Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 10 qm der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche

b.   Für den Verkauf von sonstigen nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren in Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes gilt:

Kein Negativtestnachweis oder Termin erforderlich; Personenzugangsbeschränkung auf eine Person pro angefangene 20 qm der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW 

Was gilt für Nagel- und Kosmetikstudios?

Der Betrieb und das Ausüben der Dienstleistung von Nagel- und Kosmetikstudios sind zulässig. 

Hierbei ist die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse, Zeitraum des Aufenthaltes) digital oder schriftlich sicherzustellen. 

Wenn Kunden zulässigerweise (z.B. Gesichtsbehandlung) nicht oder nicht dauerhaft Masken tragen, darf die Dienst- oder Handwerksleistung nur nach Vorlage eines Negativtestnachweises (Personal und Kunde) ausgeführt werden. Der Erbringer der Leistung muss dann eine FFP2 – Maske (oder vergleichbar) tragen. 

Der Mindestabstand darf zwischen der Kundin oder dem Kunden und der leistungserbringenden Personen unterschritten werden. Nicht aber zwischen Kundinnen und Kunden. 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene, sowie bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen.

Was gilt für den Friseur und die Fußpflege?

Der Betrieb und das Ausüben der Dienst- oder Handwerksleistung sind zulässig.

Hierbei ist die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse, Zeitraum des Aufenthaltes) digital oder schriftlich sicherzustellen. 

Wenn Kunden zulässigerweise (z.B. Bartrasur) nicht oder nicht dauerhaft Masken tragen, darf die Dienst- oder Handwerksleistung nur nach Vorlage eines Negativtestnachweises (Personal und Kunde) ausgeführt werden. Der Erbringer der Leistung muss dann eine FFP2 – Maske (oder vergleichbar) tragen. 

Der Mindestabstand darf zwischen der Kundin oder dem Kunden und der leistungserbringenden Personen unterschritten werden. Nicht aber zwischen Kundinnen und Kunden untereinander. 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene. Sowie bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen (z.B. medizinische Fußpflege).

Was gilt für den ÖPNV?

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), im Fernverkehr, in Taxen und bei der Schulbeförderung gilt für Fahrgäste die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2, KN95/N95). Dies gilt sowohl für die Beförderung, als auch für den Aufenthalt in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung. 

Was gilt für Bildungsangebote?

Zulässig sind:

  1. Bildungsangebote und Prüfungen im Freien ohne Negativtestnachweis und Personenbegrenzung.

  2. Bildungsangebote und Prüfungen in geschlossenen Räumen mit einem Negativtestnachweis oder einem gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest für Lehrpersonal und für die an Bildungsangeboten teilnehmenden Personen, wobei
    a)   der musikalische Unterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen nur in Gruppen von höchstens fünf Personen und nur in vollständig durchlüfteten Räumen durchgeführt werden darf und
    b)   es bei mehrtägigen Bildungsangeboten in festen Lerngruppen ausreichend ist, wenn zu Beginn und dann alle drei Tage ein Negativtestnachweis vorgelegt oder innerhalb der Lerngruppe zu Beginn des ersten und dann jeweils dritten Tages gemeinsam unter Aufsicht ein Coronaselbsttest vorgenommen wird

  3. die Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen in Hallenbädern von höchstens zehn, in Freibädern von höchstens 25 Kindern.

    Es sind die Vorgaben der §§ 3 bis 8 zu beachten und insbesondere geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sowie zur Begrenzung des Zutritts zu Schulungs- und Prüfungsräumen sowie zur Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.
    Die Vorschriften zum Mindestabstand sind einzuhalten, wobei Ausnahmen vom Erfordernis des Mindestabstands beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums sowie bei kurzzeitigen Bewegungen zwischen den Sitzreihen zulässig sind. 

Sportliche Bildungsangebote dürfen nur unter den Voraussetzungen des § 14 erfolgen.

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.

Haben die Stadtbibliothek und ihre Zweigstellen aktuell geöffnet?

Was gilt für Freizeiteinrichtungen?

Unzulässig ist der Betrieb von:

  • Saunen, Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
  • Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten,
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen,
  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
  • Bordellen, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnlichen Einrichtungen sowie die Zulässigkeit der Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen

Zulässig ist der Betrieb von:

Schwimm-und Spaßbäder:

Der Betrieb ist nur für die Durchführung der Anfängerschwimmausbildung und von Kleinkinderschwimmkursen sowie für die nach § 14 zulässige Sportausübung für Personen mit Negativtestnachweis zugelassen. Ansonsten ist der Betrieb unzulässig.

Die Nutzung von nicht sportbezogener Infrastruktur, wie zum Beispiel von Liegewiesen und Wellnesseinrichtungen ist unzulässig.

Die Anzahl der Gäste ist so zu begrenzen, dass die Mindestabstände gesichert eingehalten werden können.

Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks:

Für nicht frei zugängliche Botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks ist der Betrieb nur mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen.  

Zoologische Gärten und Tierparks:

Der Besuch von zoologischen Gärten und Tierparks ist nur mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen.

Skilifte, Wasserskilifte, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks

und ähnlichen Einrichtungen:

Der Betrieb ist im Freien für Besucherinnen und Besucher mit Negativtestnachweis unter Beachtung der Vorschriften zum Mindestabstand auch während der konkreten Nutzung zulässig.  

Wettannahmestellen, Wettbüros:

Die Entgegennahme der Spielscheine, Wetten und so weiter ist zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter nicht überschreiten und ein über die Spielschein- oder Wettabgabe hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen, zum Beispiel zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen, ist unzulässig.

Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und

ähnlichen Einrichtungen:

Das Angebot ist außerhalb geschlossener Räumlichkeiten mit Negativtestnachweis zulässig, wobei für gastronomische Angebote die Regelungen zur Gastronomie entsprechend gelten. 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.

Was gilt für Wettannahmestellen?

In Wettannahmestellen ist nur die Entgegennahme der Spielscheine, Wetten und so weiter gestattet. Ein darüber hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen (etwa zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen) ist unzulässig. Die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter nicht überschreiten.

Was gilt für Kultureinrichtungen?

Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Gedenkstätten, Bibliotheken

Der Betrieb von Kultureinrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung, sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und unter Beachtung der sonstigen Regelungen der §§ 3 bis 6 und 8 CoronaSchVO zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen. 

Konzerte, Aufführungen, Theater, Opern- und Konzerthäusern, Kinos

Kulturveranstaltungen sind im Freien für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und unter Einhaltung des Mindestabstands zulässig. Bei festen Sitzplätzen müssen diese im „Schachbrettmuster“ angeordnet sein.

Kulturveranstaltungen sind in geschlossenen Räumen, wenn die Räume über eine ständige Durchlüftung oder eine zertifizierte Lüftungsanlage verfügen, für bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands zulässig, wobei bei festen Sitzplätzen ein „Schachbrettmuster“ ausreicht

Für den Probenbetrieb gelten Sonderregelungen.

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.

Was gilt für Beerdigungen?

Bestattungen einschließlich der vorangehenden Trauerfeier sind ohne Personenbegrenzung zulässig. Die Mindestabstände dürfen nur zwischen nahen Angehörigen unterschritten werden.

In geschlossenen Räumlichkeiten ist eine medizinische Maske zutragen. Im Freien muss eine Alltagsmaske getragen werden bei einer Zusammenkunft von mehr als 25 Personen. Gemeinsames Singen der Teilnehmenden ist nur zulässig bei Veranstaltungen im Freien und wenn die Teilnehmenden mindestens eine Alltagsmaske tragen.

Nachfeiern (z.B. Beerdigungskaffees) sind nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen zulässig. 

Was gilt bei Trauungen?

Das Zusammenkommen bei standesamtlichen Trauungen und die Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind zulässig. Die Mindestabstände dürfen nur zwischen nahen Angehörigen unterschritten werden.

Welche Regelungen für Zusammenkünfte der Religionsausübung?

Religionsgemeinschaften, die sich den Regelungen der jeweiligen Dachorganisation der Religionsgemeinschaften angeschlossen haben:  
     
Die Durchführung der Gottesdienste und sonstigen Zusammenkünfte zur Religionsausübung regeln die jeweiligen Glaubensgemeinschaften selbst in eigener Zuständigkeit und Verantwortung und orientieren sich hierbei an den Regelungen der Coronaschutzverordnung.

Kirchen und Religionsgemeinschaften, die keine Regelungen vorgelegt haben:

Haben Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus beim Bürger- und Ordnungsamt unter folgender E-Mail-Adresse: corona-ordnungsamtstadt-duisburgde anzuzeigen, sofern Sie nicht ohnehin nach den allgemeinen Regelungen der Coronaschutzverordnung zulässig sind.  Die allgemeinen Regelungen der Coronaschutzverordnung sind einzuhalten. 

Bei der Anmeldung geben Sie bitte folgende Informationen an:

  • Ort, Datum, Uhrzeit
  • Angaben zur erwarteten Teilnehmerzahl

Was gilt auf Spielplätzen?

Es besteht die Pflicht zum Tragen mindestens einer Alltagsmaske. 

Die Mindestabstände sind (s. Kontaktbeschränkungen) einzuhalten. Kinder dürfen bei der Spielplatznutzung im Freien die Mindestabstände unterschreiten.

Die Stadt appelliert, Spielplätze nur zu nutzen, wenn sie nicht überfüllt sind, da diese ansonsten im Einzelfall auch wieder gesperrt werden können.

Hinweis: Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Maskenpflicht befreit.

Was gilt bei Feiern in der eigenen Wohnung?

Partys und vergleichbare Feiern sind auch in der eigenen Wohnung untersagt.

Die Stadt Duisburg appelliert an die Eigenverantwortung aller Einwohner*innen. Dass die Übertragung des Virus auch im Rahmen von privaten Zusammenkünften in der eigenen Wohnung möglich ist, haben leider Erfahrungen auch in Duisburg gezeigt. Begrenzen Sie die persönlichen Kontakte weiterhin – auch wenn es uns allen schwer fällt. Als Gesellschaft sind wir alle gemeinsam dafür verantwortlich, ob der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt.

Wo gilt die Maskenpflicht?

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt wie folgt (sofern nicht im Rahmen des Hausrechts eine strengere Regelung getroffen wird):

  1. FFP2 bzw. KN95/ N95 oder Masken höheren Standards (ohne Ausatemventil):
  • In allen städtischen Gebäuden
  • Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), im Fernverkehr, in Taxen und bei der Schulbeförderung für Fahrgäste
  • Handwerker oder Dienstleister, wenn der Kunde zulässigerweise keine Maske trägt
  1. Medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken):
  • In allen Handelseinrichtungen
  • In Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen zur Erbringung von medizinischen Dienstleistungen
  • In geschlossenen Räumlichkeiten von zoologischen Parks und Tierparks
  • Bei Präsenz-Bildungsveranstaltungen und – Prüfungen, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden
  • Bei zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen
  • Bei der Inanspruchnahme und Erbringung von Dienst- und Handwerkerleistung ohne Einhaltung des Mindestabstandes
  • Während Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung
  1. Alltagsmaske:
  • Auf Märkten und ähnliche Verkaufsstellen im Außenbereich
  • Auf Parkplätzen von Einzelhandelseinrichtungen, innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang
  • Zulässige Zusammenkünfte, Versammlungen und Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel
  • Auf Spielplätzen

Mit der Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst.

 

Was gilt für Veranstaltungen?

Zulässig sind folgende Veranstaltungen, unter Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstandes:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,

  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Aufstellungsversammlungen von Parteien und Wählergruppen zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine) zu dienen bestimmt sind

  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien der kommunalen Selbstverwaltung,

  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften, Parteien oder Vereine
    a.   mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können,
    b.   mit bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 500 Personen im Freien, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss; vor der Versammlung muss eine Anzeige und bei mehr als 100 teilnehmenden Personen Vorlage eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzept bei der zuständigen Behörde erfolgen,

  • Bestattungen einschließlich der vorangehenden Trauerfeier,

  •   standesamtliche Trauungen sowie Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung

  • interne Veranstaltungen in stationären Pflegeeinrichtungen unter Teilnahme von Bewohnern und Bewohnerinnen, sowie deren direkte Angehörige und für die Programmgestaltung erforderliche Personen

  • Veranstaltungen zur Jagdausübung in bestimmten Fällen und zur Jungwildrettung

Gemeinsames Singen der Teilnehmenden ist nur bei Veranstaltungen im Freien und beim Tragen von mindestens einer Alltagsmaske zulässig.

Welche Regelungen gelten für die Ausübung von Sport?

Zulässig ist unter anderem: 

Im Freien die gemeinsame Sportausübung einschließlich Ausbildung, Training und Wettkampf

a. in den nach § 4 Absatz 3 Nummer 1 bis 3 (allgemeine Kontaktbeschränkungen) zulässigen Gruppen,

b. in Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen,

c. von bis zu 25 Personen bei ausschließlich kontaktfreier Ausübung

Zwischen verschiedenen Gruppen beziehungsweise allein Sport treibenden Personen, die gleichzeitig am selben Ort Sport treiben, ist während der Sportausübung dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. 

Was gilt für Umzüge?

Private Umzüge sind mit bis zu zehn Personen (Negativtestnachweis erforderlich) und zusätzlich immunisierten Personen zulässig. 

Hinweis: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweis entfällt für Geimpfte und Genesene.

Was ist die Rückverfolgbarkeit?

Einfache Rückverfolgbarkeit:

Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sichergestellt, wenn alle anwesenden Personen mit Name, Adresse und Telefonnummer oder Emailadresse sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts beziehungsweise Zeitpunkt von An- und Abreise digital oder schriftlich erfasst und diese Daten für vier Wochen aufbewahrt werden. 

Besondere Rückverfolgbarkeit:

Die besondere Rückverfolgbarkeit ist sichergestellt, wenn neben der einfachen Rückverfolgbarkeit zusätzlich in einem Sitzplan erfasst wird, welche anwesende Person wo gesessen hat. Dieser ist ebenfalls für vier Wochen aufzubewahren.

Woraus ergibt sich der Inzidenzwert?

Jeden Tag melden Labore, Kliniken und Ärzte - und werktags auch das Testzentrum am Theater am Marientor - positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Von dort gehen die Meldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI). Aus den genannten Meldungen leitet sich im Zeitraum von sieben Tagen der Inzidenzwert ab.

Was ist beim Thema Reisen zu beachten?

Neue Einreiseregelungen des Bundes ersetzen Landesregelungen

Am 13. Mai 2021 traten neue Einreiseregelungen des Bundes in Kraft, die die Quarantäneverordnungen der Länder und damit auch die CoronaeinreiseVO NRW ersetzen.  Damit regelt sie bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

Bitte schauen Sie vor Antritt Ihrer Reise, ob es sich bei dem Land, aus dem Sie einreisen, um ein Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet handelt und beachten Sie die entsprechende Melde-, Test- und Quarantänepflicht! 

Eine aktuelle Übersicht aller Risikogebiete finden sie hier:

www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Meldepflicht

Alle Einreisenden aus Risikogebieten aus dem Ausland sind verpflichtet, sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anzumelden. Der Nachweis darüber ist mitzuführen.

www.einreiseanmeldung.de

Hier geht es zur digitalen Anmeldung!

Information für Geimpfte und Genesene:

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Einreise aus einem Risikogebiet

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne)

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. 

Die vollständige Impfung (Immunisierung) sollte mind. 14 Tage zurückliegen. Genesen bedeutet, eine bereits durchgemachte Corona-Infektion, die mind. 28 Tage sowie max. 6 Monate zurückliegt.

Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest (kein Selbsttest!) ausreichend, der von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen wurde.

Ein Test für Einreisende bzw. Reiserückkehrende ist kostenpflichtig.

Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet

Wenn Sie sich in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). 

Eine Testung zur Befreiung aus der Quarantäne ist frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise möglich!

Weiterhin gilt für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Tests bereits bei Einreise. 
Dieser kann bei der Anmeldung unter www.einreiseanmeldung.de mit hochgeladen werden.

Nur Durchreisende und Transportpersonal (bei Aufenthalten unter 72 Stunden) sind davon ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Einreise aus einem Virusvariantengebiet

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Einreisende müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Dieser kann bei der Anmeldung unter www.einreiseanmeldung.de mit hochgeladen werden.

Testpflicht bei Flugreisen

Die Verordnung beinhaltet eine generelle Testnachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr. Diese Personen müssen grundsätzlich – unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben – vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorlegen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet spezielle Test- und Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den landesweit über 6.000 Testzentren und anderen Teststellen wie Apotheken oder Ärzten kann die Testung vorgenommen werden.

Fragen und Antworten zur Testpflicht bei Flug-Einreisen: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-testpflicht-einreisevo.html

Auftretende Symptome nach Einreise

Das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust bei ihnen auftreten.

Testverfahren

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de/tests) erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltest müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltestes befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren.

Was gilt für Außerschulische Bildung?

Der Präsenzunterricht ist ohne Begrenzung der Personenzahl erlaubt. Findet der Unterricht innen statt, muss ein Negativtestnachweis vorgelegt werden oder ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest für Lehrpersonal und Unterrichtete erfolgen.

Bei musikalischem Unterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen darf die Gruppe höchstens aus fünf Personen bestehen und der Unterricht nur in vollständig belüfteten Räumen durchgeführt werden.

Was ist bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit zu beachten?

Angebote im Freien sind bis zu einer Gruppengröße von 20 jungen Menschen zulässig (bei Eltern-Kind-Angebote bis zu 30 Personen) zulässig, wobei ein negativer Test vorgelegt werden muss, wenn die angebotene Aktivität nicht kontaktfrei ist.

Innen reduziert sich die zulässige Personenzahl auf 10 (bei Eltern-Kind-Angeboten auf 15). Auch hier ist ein Negativtestnachweis oder ein beaufsichtigter Selbsttest erforderlich.

Auch Ferienangebote und Ferienreisen sind zulässig. Es besteht jedoch u.a. eine in der Verordnung näher geregelte Testpflicht.

Sind Messen und Märkte erlaubt?

Messen und Ausstellungen sind zulässig, wobei die Anzahl gleichzeitig anwesender Besucherinnen und Besucher eine Person pro 7 Quadratmeter der für sie zugänglichen Fläche nicht überschreiten darf. Findet die Veranstaltung in geschlossenen Räumen statt, ist zudem ein Negativtestnachweis erforderlich.

Gibt es die Corona-Regeln des Landes NRW auch in Leichter Sprache?

Gibt es aktuelle Übersetzungen dieser FAQ?

Weitere Infos...

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