Sommerliche Hitze: Schon ein bis zwei Eimer Wasser helfen den Bäumen

Das Umweltamt der Stadt Duisburg bittet Anwohner, junge Straßenbäume zu gießen. Schon ein bis zwei Eimer oder Gießkannen am Tag können ausreichen, um die schlimmsten Schäden zu vermeiden.

Montag, 09. Juli 2018 | Stadt Duisburg - Denn: Das anhaltend warme und vor allem trockene Sommerwetter zeigt bereits erste Spuren in der Landschaft: Wiesen und Weiden sind deutlich braun und im Wald steigt die Waldbrandgefahr. An Standorten, die flachgründig und daher trocken sind, wie etwa auf Industriebrachen oder etwa entlang von Bahnanlagen, zeigen die Pioniergehölze wie Birken, Weiden und der Schmetterlingsstrauch eine deutliche Herbstfärbung und werfen bereits die Blätter ab.
Auch Straßenbäume leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Insbesondere sind jüngere Bäume davon betroffen, da diese noch kein so weit verzweigtes Wurzelsystem ausgebildet haben. Ältere Straßenbäume verfügen hingegen über ein großes Wurzelvolumen, sodass sie auch an tiefer gelegene Wasserspeicher gelangen können. Gleichwohl haben auch ältere Bäume zu kämpfen, wie braune oder gerollte Blätter zeigen. In der Regel ist dies für die Bäume aber nicht problematisch. Für junge, nachgepflanzte Straßenbäume hingegen kann die sommerliche Trockenheit riskant werden und Schäden verursachen oder unter Umständen auch zum Absterben führen.

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