Duisburg auf der EXPO REAL

Auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, die jährlich in München stattfindet, wurden auch Duisburger Projekte vorgestellt.

Fazit der Gfw zur EXPO REAL 2017

Bernd Wortmeyer, Hendrik Trappmann, Carsten Tum, Ralf Meurer und Oberbürgermeister Sören Link vor dem Modell „Mercatorviertel“, Urheber: Frank El-schner, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Erfolgreicher Messeauftritt von Stadt, städtischen Institutionen und Wirtschaftsvertretern - Duisburger Projekte mit großer Resonanz auf der Expo Real 2017 in München

Mit gleich vier Modellen waren die Duisburger Akteure am Stand der Metropole Ruhr auf der diesjährigen Expo Real in München vertreten: sowohl mit dem Mercatorviertel als auch dem St. Vincenz-Quartier, „The Curve“ und dem Projekt „6 Seen Wedau“. Letzteres steht für Stadtentwicklung auf 90 Hektar Bahnfläche: Das rund 60 Hektar große Südareal soll zum Wohngebiet werden, welches rund 3.000 Wohneinheiten umfasst; die 30 Hektar große Nordfläche ist für universitäre und gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum zeigten sich von der Resonanz, auf der die vorgestellten Projekte bei potenziellen Nutzern und Investoren stieß, unisono begeistert. Auch hat sich für das Stadtoberhaupt erneut gezeigt: „Die Expo Real war für uns alle ein toller Erfolg. Nirgendwo sonst lassen sich innerhalb kürzester Zeit im Gespräch mit zahlreichen Entscheidern Fragen klären, für die man vor Ort in Duisburg in Einzelgesprächen viel mehr Zeit bräuchte. Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie attraktiv die Stadt für Investoren ist. Und Tum ergänzt: „Auf Branchenmessen wie der Expo Real bekommt man ein authentisches, direktes Feedback. Wir haben erfahren, dass wir mit dem Angebot, das wir jetzt haben, aktuelle und passgenaue Bedarfe abdecken können. In den von uns geführten Gesprächen sind wir ein gutes Stück weit vorangekommen, so dass die vorgestellten Projekte jetzt ausgebaut werden können.“

„Für uns lief die Expo Real schon im letzten Jahr sehr gut, aber in diesem Jahr wurden unsere Erwartungen weit übertroffen“, stellt Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer zufrieden fest. „Für alle Flächen, die wir im Gepäck hatten, gab es eine Reihe von ernsthaften Interessenten. Wir haben viele ganz konkrete und erfolgreiche Gespräche geführt – gerade auch für das Projekt Mercatorviertel“, so Wortmeyer weiter.

Und Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, hat einmal aufs Neue erfahren: „Obwohl wir uns jetzt ja schon seit Jahren auf der Expo Real präsentieren, ist es doch immer wieder erstaunlich, dass man jedes Jahr neben Altbekannten auch auf neue Multiplikatoren trifft, die für unsere Projekte und Aktivitäten wie die Investorenrundfahrt zielführend sein könnten. Auch dieses Jahr nehme ich wieder eine lange To do-Liste von der Messe mit, die ich nun, zurück in Duisburg, abarbeiten werde.“ 

Lesen Sie hier die Informationen zu den Duisburger Projekten von den jeweiligen Projektpartnern.

„St. Vincenz-Quartier“

Fokus Development AG stellt Modell für das Wohnungsbauprojekt „St. Vincenz-Quartier“ auf der Expo Real in München vor

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, und dem Planungsdezernenten Carsten Tum, präsentieren Axel Funke, Vorsitzender des Vorstands der Fokus Development AG und Vorstandsmitglied Andrej Pomtow das Modell des Duisburger Wohnungsbauprojektes „St. Vincenz-Quartier“ heute auf der Expo Real in München.

Auf dem Gelände des ehemaligen St. Vincenz Krankenhauses im Herzen des Duisburger Dellviertels und in unmittelbarer Nähe zum Dellplatz werden individuelle und hochwertige innerstädtische Eigentumswohnungen entstehen.

Auf diesem attraktiven Areal plant Fokus Development auf einer Grundstücksfläche von ca. 15.000 m² etwa 260 Wohneinheiten in insgesamt drei Bauabschnitten zu errichten.

Axel Funke, Vorsitzender des Vorstands der Fokus Development AG: „Wir freuen uns auf die Aufgabe, die Stadt Duisburg an dieser Stelle aufzuwerten und lebendig zu halten. Das Dellviertel als eines der attraktivsten innerstädtischen Quartiere bekommt einen neuen, urbanen Wohnbereich.“

Sören Link, Oberbürgermeister von Duisburg: „Die Einwohnergewinnung spielt für die Stadt Duisburg eine wichtige Rolle. Dies gelingt nur mit einem entsprechenden Wohnungsangebot. Ich freue mich sehr, dass hier in bester Innenstadtlage hochwertiger Wohnraum entsteht.“

Für den ersten Bauabschnitt sollen auf dem Grundstück zwischen Goldstraße und An der Bleek insgesamt drei Stadtvillen mit Wohnungsgrößen zwischen ca. 70 bis 130 m² realisiert werden.

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Umbau und die Aufteilung des denkmalgeschützten, historischen Krankenhausgebäudes an der Papendelle in verschiedene Wohnungstypen.

Der dritte Bauabschnitt befindet sich auf dem Grundstück südlich der Papendelle, welches bislang als Parkplatz genutzt wird. Hier wird ein dreiflügeliger Neubaukomplex entstehen, in dem Wohnungsgrößen zwischen 70 bis 100 m² verfügbar sein werden. Ebenfalls geplant sind Tiefgaragenstellplätze für sämtliche Baufelder.

Der Baustart (erster Bauabschnitt) für das St. Vincenz-Quartier ist für Mitte 2018 geplant.

Quartier 1 der Duisburger Freiheit

Baugenehmigung für Parkhaus mit 600 Stellplätzen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit erteilt

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Quartier 1 der Duisburger Freiheit wurde heute auf der Expo Real in München vollzogen: Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link und Planungsdezernent Carsten Tum überreichten Olaf Geist, Leiter der Aurelis Region West, die Baugenehmigung für das neue Parkhaus.

Aurelis hatte im Juli den Bauantrag gestellt und wird in direkter Nachbarschaft des Duisburger Hauptbahnhofs auf einer Fläche von rund 4.100 Quadratmetern ein sechsgeschossiges Parkhaus mit bis zu 600 Stellplätzen errichten. Im Parkhaus werden zunächst zehn Elektroladestationen fest installiert. Bereits vorbereitet werden weitere 20 Stationen, so dass bis zu 30 Elektroladestationen (Doppellader) kurzfristig am Standort verfügbar sind.

Geplant und gebaut wird das Parkhaus im Auftrag des Immobilienunternehmens Aurelis von der Goldbeck West GmbH, Bochum. Die Parkraumbewirtschaftung wird nach Fertigstellung von der DB BahnPark GmbH übernommen.

„Bis zu 250 Stellplätze werden als öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen“, informiert Olaf Geist, Leiter der Aurelis Region West. Das Objekt soll bereits vor Fertigstellung der benachbarten, derzeit im Bau befindlichen Gebäude des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Betrieb genommen werden. Die Übergabe des Büro- und des Laborgebäudes ist im Dezember 2018 geplant.

„Neben dem B&B Hotel und dem Gebäude für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ist die Errichtung des Parkhauses mit 600 Stellplätzen ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung dieses Quartiers. Ich bin sicher, die attraktive Lage und die hervorragende Infrastruktur im Quartier 1 werden für weitere rege Nachfrage nach Flächen führen“, so Oberbürgermeister Link.

Beigeordneter Tum sagt zur Übergabe der Baugenehmigung: „Die Baugenehmigung wurde innerhalb von zwei Monaten erteilt. Wir unterstützen Investoren bei ihrem Ansiedlungswunsch und versuchen im Dialog Genehmigungsverfahren zügig abzuwickeln.“

Das LANUV hat im Rahmen des bestehenden Mietvertrages 150 Stellplätze fest angemietet. Neben den Mitarbeitern des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz werden weitere Dauerparker Parkmöglichkeiten finden. Der größte Teil der Parkflächen bleibt somit Nutzern vorbehalten, die auf den noch zu bebauenden Flächen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit zu Hause sein werden. Aktuell stehen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit noch vier freie Baufelder (insgesamt rund 15.000 Quadratmeter Grundstücksfläche) zur Verfügung. Dort möchte Aurelis weitere Neubauprojekte realisieren.

DUO am Marientor

Aktueller Stand der Vertragsverhandlungen sieht die Projektentwicklung auf Kurs

Auf der EXPO REAL in München informiert der Projektentwickler HOFF und Partner über den aktuellen Stand zum „DUO am Marientor“. Die Vermarktungsaktivitäten für die einzelnen Nutzungen laufen auf Hochtouren; die hohe Resonanz bei den Nutzern kanalisiert sich in konkreten Verhandlungen.

Die Einzelhandelsinteressenten haben teilweise auf Grund der DOC-Thematik verhalten reagiert. Die jetzt erlangte Klarheit wird sich stärkend auf die gesamte Innenstadt und die laufenden Vertragsverhandlungen auswirken.

Im Hotelbereich zeigt eine hohe Nachfrage das große Potential des Standorts. Für einen Gebäudeteil des DUO sind intensive Verhandlungen mit einem exklusiven Partner weit fortgeschritten.

Die Nutzer bitten regelmäßig um Stillschweigen über den Verhandlungsstand, bis die „Tinte trocken ist“. Diesem Wunsch der Vertragspartner wird verständlicherweise entsprochen.

Fazit von Karl-Heinz Pricking, verantwortlicher Projektentwickler bei HOFF: „Auch wenn die Öffentlichkeit keine Veränderung wahrnimmt, arbeiten wir im Hintergrund hochmotiviert und mit Nachdruck daran, die einzelnen Schritte erfolgreich abzuschließen. Bis Ende des Jahres haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Verträge mit den Ankermietern unter Dach zu haben. Nach jetzigem Verhandlungsstand durchaus ein realistischer Zeitraum. Wir bitten daher alle Interessierten noch um etwas Geduld und Zuversicht.“

Ingo Hoff, geschäftsführender Gesellschafter, und Karl-Heinz Pricking stehen im Rahmen des Gemeinschaftsstandes der metropoleruhr am Duisburger Messestand Interessenten für Gespräche zur Verfügung.

Der neue "Magnet für Arbeiten und Leben" punktet mit seinem Gesamtkonzept aus einem vielfältigen Nutzungsmix, kombiniert mit einer ausdrucksstarken Architektursprache.

Ansprechpartner Gesellschaft für Wirtschaftsförderung