History


Amt für Rechnungswesen und Steuern

Hundesteuer

Hundehaltung

Als Hundehalter gilt, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seiner Haushaltsangehörigen aufgenommen hat. Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern (allen Haushaltsangehörigen) gemeinsam gehalten. Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält, wenn er nicht nachweisen kann, dass der Hund bereits in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik versteuert wird bzw. von der Steuer befreit ist.


Beginn der Steuerpflicht/Anmeldung

Die Steuerpflicht beginnt mit dem Ersten des Monats, in dem der Hund aufgenommen worden ist. Wird ein Hund aufgenommen, der bis zu seiner Abgabe bereits im Duisburger Stadtgebiet gehalten und versteuert worden ist, beginnt die Steuerpflicht für den neuen Halter mit dem Ersten des auf die Aufnahme folgenden Monats.

Bei Welpen aus einem Wurf der eigenen Hündin beginnt die Steuerpflicht für den Halter der Hündin mit dem Ersten des Monats, in dem der Hund/die Hunde aus dem Wurf drei Monate alt geworden ist/sind.

Bei Zuzug eines Hundehalters aus einer anderen Gemeinde beginnt die Steuerpflicht mit dem Ersten des auf den Zuzug folgenden Monats.

Der Hundehalter ist verpflichtet, einen Hund innerhalb eines Monats nach Beginn der Hundehaltung anzumelden. Bei Zuzug des Hundehalters aus einer anderen Gemeinde muss die Anmeldung innerhalb eines Monats nach Zuzug erfolgen.

Nach Anmeldung des Hundes erhalten Sie einen Steuerbescheid und eine Hundesteuermarke zugesandt. Die Hundesteuer ist zu den im Bescheid ausgewiesenen Fälligkeitsterminen zu entrichten. Der Bescheid gilt auch für die Folgejahre und zwar solange, bis er durch einen neuen Bescheid ersetzt wird.


Ende der Steuerpflicht/Abmeldung

Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Monats, in dem die Hundehaltung im Stadtgebiet beendet wurde.

Der Hund ist innerhalb eines Monats nach Beendigung der Hundehaltung im Stadtgebiet abzumelden.


Höhe der Hundesteuer

Die Steuer beträgt

  • für einen Hund 132,00 € jährlich,

  • bei zwei Hunden für jeden Hund 168,00 € jährlich,

  • ab dem dritten Hund für jeden Hund 192,00 € jährlich.

Die Hundesteuer wird je zu einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig. Die Steuer kann auch am 15.07. jeden Jahres in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Eine Umstellung der Zahlweise muss bis spätestens zum 30.11. beim Amt für Rechnungswesen und Steuern beantragt werden und gilt dann ab dem folgenden Kalenderjahr.


Steuerbefreiung/Steuerermäßigung


Hundesteuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für

  • Hunde, die von Personen gehalten werden, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Teil oder dem 3. und 4. Kapitel des Sozialgesetzbuches XII. Teil beziehen bzw. von Personen, die diesen einkommensmäßig gleichstehen. Die Befreiung wird nur für einen Hund gewährt und gilt nicht für das Halten von gefährlichen Hunden (Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden),

  • Hunde, die für den Einsatz im Rettungs- und Katastrophendienst vorgesehen sind, soweit ihre Ausbildung und Eignung für diesen Zweck nachgewiesen wird,

  • Blindenführhunde,

  • Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen dienen; die Steuerbefreiung kann von der Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses abhängig gemacht werden,

  • Hunde, die an Bord von ins Schiffsregister eingetragenen Binnenschiffen gehalten werden.

Steuerermäßigung auf ein Viertel des Steuersatzes wird auf Antrag gewährt für

  • Hunde, die zur Bewachung von landwirtschaftlichen Anwesen, die vom nächsten im Zusammenhang bebauten Ortsteil mehr als 400 m entfernt liegen, erforderlich sind.

Infos zur Institution: