"Fairtrade - Town Duisburg"

Duisburg bleibt Fairtrade Stadt

Fairtrade Town Duisburg Urkunde TitelerneuerungGroßbildansicht
Fairtrade Town Duisburg Urkunde Titelerneuerung

Die Auszeichnung Duisburgs zur "Fairtrade - Town", die am 31. Oktober 2013 erfolgte, war nicht das Ziel, sondern der Startschuss für ein weiterführendes Engagement, um das Thema Fairer Handel in Duisburg zu forcieren. Wie bei andere Qualitätssiegeln auch, ist der Titel "Fairtrade - Town" nicht für alle Zeiten gültig. Zum 31.10.2015 steht nun die Titelerneuerung Duisburg als "Fairtrade-Town" an.

Aufgrund des Antrages vom 16.07.2015 zur Titelerneuerung wurde durch den Transfair e.V. (Zertifizierungsstelle) die fortwährende Erfüllung der Vergabekriterien geprüft.

All diese Kriterien hat Duisburg wieder einmal mit Bravour erfüllt und darf ab den 31. Oktober 2015 für weitere vier Jahre den Titel "Fairtrade Stadt" tragen. Die Urkunde wurde am 23. Juli 2015 ausgestellt und der Stadt Duisburg zugeleitet.

Dies ist keine Überraschung, sondern Ergebnis akribischen Engagement der "Eine Welt Gruppen", Kirchengemeinden, gemeinnütziger Vereine, städtischer Institutionen, Schulen und Gastrobetrieben (Restaurants und Cafe´s), die sich mit vielen Aktivitäten, Projekten und Angeboten, die den Gedanken des Fairen Handels in Duisburg forcieren und an die Öffentlichkeit tragen. 

Durch das Engagement für den Fairen Handel vor Ort nimmt Duisburg eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, in dem die Stadt Duisburg dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.

Duisburg kann sich damit weiter in die Reihe der Städte weltweit einordnen, die genau festgelegte Maßnahmen zur Förderung des fairen Handels und des Verzichts auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit erfüllt haben.


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Duisburg ist Teil der "Fairen Metropole Ruhr"

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Bild: Auszeichnung Fairer Metropole Ruhr

Industriestandort, Fußballregion, Kulturhauptstadt - das Ruhrgebiet hat viele Facetten. Ab sofort kommt eine Vorreiterrolle hinzu: Als erste Großregion in Deutschland erhielt das Ruhrgebiet den Titel "Faire Metropole Ruhr". 21 Städte und der Kreis Wesel haben durch ihre Auszeichnung zur Fairtrade Town den Weg zur Titelverleihung an die Großregion geebnet. Die Stadt Duisburg hat mit ihrer Zertifizierung zur Fair Trade Town einen Beitrag dazu geleistet. Im Landschaftspark Duisburg Nord nahmen die Repräsentanten der 21 Städte und der Kreis Wesel die Auszeichnung entgegen. Vertreterinnen und Vertreter der Duisburger Steuerungsgruppe nahmen die Auszeichnung von Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien entgegen.

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Auszeichnung: Duisburg ist Fairtrade Town

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Martin Schaper, Infostelle "Dritte Welt" (1.v.re) und Benjamin Drösel, TransFair e.V.(2.v.re) Sören Link, Oberbürgermeister (2.v.l), Dr. Ribhi Yousef, Steuerungsgruppe Fairtrade-Twon Duisburg (1.v.l.)

Ob im Rathaus, in der Kantine, im Weltladen, in Schulen, im Café, im Sportverein oder im Lebensmitteleinzelhandel der Faire Handel ist in Duisburg angekommen. Dies wurde auch mit der Auszeichnung der Stadt Duisburg als Fairtrade-Town bescheinigt.

Am 31.Oktober 2013 wurde die Stadt Duisburg als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Oberbürgermeister Sören Link nahm die Auszeichnung gemeinsam mit Herr Martin Schaper und Herr Dr. Yousef (Steuerungsgruppe Fairtade-Town Duisburg) entgegen.

"Ich bin heute hier um meine Heimatstadt Duisburg als Fairtrade-Town auszuzeichnen" so Benjamin Drösel, Key Account Manager bei TransFair. Gerade deswegen ist es mir eine große Freude Duisburg heute in der Familie der weltweit über 1400 Fairtrade Towns in 24 Ländern begrüßen zu dürfen. Duisburg ist damit in guter Gesellschaft und stellt sich heute in eine Reihe mit Städten wie: London, Madrid, San Francisco, Rom, Paris, … · Mit diesen Städten hat Duisburg Eines gemeinsam: sie alle setzen sich in besonderem Maße für den Fairen Handel ein.


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MAGNA CHARTA 2010

Unterzeichnunung Magna Charta Ruhr 2010Großbildansicht
Unterzeichnunung Magna Charta Ruhr 2010

Die Stadt Duisburg hat im Europäischen Kulturhauptstadtjahr - zusammen mit 53 anderen Städten und Gemeinden des Ruhrgebietes - die MAGNA CHARTA 2010 unterzeichnet. Damit verpflichtete Duisburg sich, bei Beschaffungen auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten und den Fairen Handel zu stärken.

Bereits am 12.12.2005 hat sich der Rat der Stadt Duisburg einstimmig mit der Vorlage: Antrag 05-3134  "Keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit - Beachtung bei Vergabe und Beschaffung" beschlossen.


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Bündnis "Fairtrade-Town Duisburg":

Auf Initiative der Infostelle "Dritte Welt" und des regionalen Netzwerkes "Faire Metropole Ruhr" haben sich bisher bereits 22 Duisburger Kooperationspartner zusammengeschlossen, um Duisburg auf den Weg "Fairtrade-Town" zu bringen.


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Ratsbeschluss "Fairtrade - Town Duisburg"

Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 24. September 2012 mit Drucksache-Nr. 12-1451 beschlossen, dass die Stadt Duisburg den Titel "Fairtrade-Town" anstrebt und bei allen Sitzungen des Rates der Stadt Duisburg, der Ausschüsse sowie im Rathaus generell Fairtirade-Kaffee und mindestens ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet werden.


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Steuerungsgruppe

Gruppenbild SteuerungsgruppeGroßbildansicht
Gruppenbild Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Duisburg

Eine der Bedingungen, um das Ziel "Fairtrade-Town Duisburg" zu erreichen, ist die Bildung einer Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Die konstituierende Sitzung der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Duisburg fand am Montag, dem 4. März 2013 statt.


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Fünf Kriterien, um "Fairtrade-Stadt" zu werden

Durch das Engagement für das Zukunftsthema Fairer Handel leisten wir in Duisburg einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung. Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, um "Fairtrade-Stadt" zu werden. Nach Erfüllung aller Kriterien, Einreichung der Bewerbung und Prüfung durch TransFair e.V. wird der Titel "Fairtrade-Town" für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

  1. Es liegt ein Beschluss des Stadtrates vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel "Fairtrade Town" anzustreben.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur "Fairtrade-Town" die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt. Die Anforderung ist nach der Einwohnerzahl gestaffelt, für Duisburg wären es:60 Geschäfte und 30 Gastronomiebetriebe.
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie mindestens zwei Schulen, zwei  Vereinen und  zwei Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema "Fairer Handel" durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt".

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Fairtrade Schools

Logo fairtrade School
Von links: Tim Büttner (Schüler), Gabriele Frerkes (Schulleiterin), Dr. Ribhi Yousef (Leiter Fairtrade Town Duisburg), Sven Andre (Organisator Fairtrade -School), Denise Nürenberg (Schülerin), Zoe Rosenthal (Schülerin), Naja Müller (Schülerin) und Dr. Rolf Krumpholz (Umweltdezernent). Foto: Lars Fröhlich / WAZ Fotopool

Fairtrade-Schools bietet Schulen in NRW die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Schülerinnen und Schüler bekommen das Bewusstsein, dass sie auch in jungen Jahren schon die Welt ein kleines Stück verbessern können. Mit einem weltverknüpften Lernen und einem Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung erreicht die Kampagne positive Einflüsse für die gesamte Gesellschaft über einen langen Zeitraum. Mehr


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Fairtrade School - Sophie-Scholl Berufskolleg

Bild Sophie-Scholl Berufskolleg Fairtrade School AuszeichnungGroßbildansicht

Das Sophie-Scholl-BK in Duisburg ist am 12.9.2014 offiziell als Fairtrade-School ausgezeichnet worden. Diesen Tag haben wir im Rahmen eines "fairen Frühstückes" gefeiert. Wir haben uns gefreut an unserer Schule Vertreter der Stadt Duisburg uns zahlreiche Unterstützer unseres Teams begrüßen zu können. Als Abschluss wurde eine Luftballon durchgeführt, wobei alle Teilnehmer eine faire Botschaft an einen Luftballon geknotet haben und in den Himmle aufsteigen ließen. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Servicekräften sowie den beteiligten Lehrern, die dieses Frühstück vorbereiten haben. Wir betrachten diese Auszeichnung als Ansporn uns in Zukunft weiter für den fairen Handel einzusetzen. Mehr


Fairtrade School - Krupp-Gymnasium

Bild Krupp-Gymnasium Auszeichung Fairtrade SchoolGroßbildansicht

An unserer Schule wird Fair-gehandelt. Unter diesem Motto wurde Krupp-Gymnasium Duisburg am 27.10.2014 offiziell als Fairtrade-School ausgezeichnet. Diesen Tag wurde in der Aula der Schule gefeiert. Mehr


Fairtrade School - Landfermann-Gymnasium

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Von links nach rechts Frau Annika Patz von der Kampagne Fairtrade-Schools, Sander Erdal, Dr. Ribhi Yousef, Amt für Umwelt und Grün, Alexander Weber, Stellvertretender Schulleiter Jürgen Chien-Tasch

Landfermann-Gymnasium Duisburg, beteiligt sich an der Kampagne "Fairtrade-Schools" des gemeinnützigen Vereins TransFair und wurde als "Fairtrade-School" am 15.12.2016 ausgezeichnet. Als dritte Schule in ganz Duisburg nach dem Sophie-Scholl-Berufskolleg und dem Krupp-Gymnasium. Fairtrade Referentin Annika Patz übergab der Schule die offizielle Urkunde in einem feierlichen Festakt.

Mit der Auszeichnung zur "Fairtrade-School" bestätigt die Schule ihrer Engagement für den Fairen Handel und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika. "Ich setze mich für Fairtrade ein, weil ich helfen will, die Welt ein bisschen besser zu machen", sagte Davina Haacks (Klasse 9b), eine Schülerin aus dem Fairtrade-Team. mehr


TransFair-Ausschank in allen städtischen Einrichtungen"

Aus dem Lenkungskreis zur Steuerung der "Fairtrade-Town-Bewebung" heraus wurde die Anregung gegeben, nicht nur im Rathaus Stadtmitte verbindlich Transfair-Kaffee auszuschenken, sondern auch in allen weiteren städtischen Einrichtungen. Dies soll dazu beitragen, den Gedanken des fairen handels in unserer Stadt Duisburg zu focieren und zu verbreiten. Die städtischen Einrichtungen übernehmen hiermit ein e Vorbildfunktion und zeigen, dass Fairtrade in Duisburg vorgelebt wird.


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Wo können Sie Fairtrade-Produkte in Duisburg bekommen

Wo Sie Fairtrade-Produkte einkaufen können und bei welchen Duisburger Cafe´s bwz. Restaurants Fairtrade-Produkte angeboten werden, finden Sie hier auf dise Seite.

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Kampagne "Wertvoll Einkaufen - Duisburg Kann Fair"

"Wertvoll Einkaufen - Duisburg Kann Fair" Die NRW-weite Kampagne des "Eine Welt Netze NRW" thematisiert die Einhaltung internationaler Menschen- und Arbeitsrechtsstandards im Einkauf der kommunalen Verwaltung. Zusammen mit lokalen Akteuren setzen wir uns dafür ein, dass Steuergelder nicht für menschenunwürdige Arbeit ausgegeben werden. Sei es die Berufsbekleidung für diverse Ämter, Natursteine für Marktplätze, Spielzeuge für KiTas oder Computer für Büros - viele dieser Güter und Dienste, welche die öffentliche Hand einkauft, nutzen wir. Aber aus welchen Bedingungen stammen diese Produkte? An 4 Tagen, Donnerstag, Freitag, Samstag und Montag, finden Sie uns tagsüber am Aktionsstand auf der Königstraße vor dem Forum. Eine große Fotoausstellung erwartet Sie genauso wie direkte Aktionsmöglichkeiten: Geben Sie ein Statement ab, nehmen Sie an unserer Fotoaktion teil, senden Sie eine Postkarte an Ihre Ratsvertretungen, informieren Sie sich über weltweite Arbeitsbedingungen. Veranstalter: Eine Welt Netz NRW. Alle Infos zur Kampagne sind online abrufbar unter Link