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Boden & Altlasten

Duisburg blickt auf eine mehr als einhundertfünfzigjährige Industriegeschichte zurück, die wesentlich durch den Bergbau, die Eisen- und Stahlerzeugung, die Koksproduktion, aber auch durch Betriebe der chemischen Industrie geprägt ist. Die Hinterlassenschaften dieser Zeit wurden im "Gedächtnis" der Stadt - im Boden und im Grundwasser - bewahrt. Hier findet man heute noch, in nahezu unveränderter Form, abgelagerte Produktionsrückstände oder Betriebsstoffe, die durch Leckagen, Kriegsschäden oder auch durch Unachtsamkeit im Untergrund versickert sind.
Bekannt sind beim derzeitigen Erfassungsstand ca. 3100 dieser Flächen, die gemäß der Definition des Bundesbodenschutzgesetzes als altlastverdächtige Flächen oder dann, wenn Untersuchungsergebnisse Umweltgefahren belegen, als Altlasten bezeichnet werden.

Im Duisburger Stadtgebiet müssen neben den Altlasten, die durch konkretes Handeln auf den jeweiligen Flächen entstanden sind, auch großflächige Bodenverunreinigungen berücksichtigt werden, die auf den jahrzehntelangen Schadstoffeintrag durch Staubniederschläge aus der Luft zurückzuführen sind, so genannte schädliche Bodenveränderungen (Sammelbegriff gemäß Bundesbodenschutzgesetz unter den auch die Altlasten fallen).

Die Stadt Duisburg hat daher als eine der ersten Großstädte aktiv damit begonnen, flächenhafte schädliche Bodenveränderungen zu untersuchen und entwickelt derzeit Konzepte, wie mit diesen umzugehen ist.

Hinweise auf Altlasten?

Bautätigkeit
Bautätigkeit

Gemäß § 2 Landesbodenschutzgesetz (LbodSchG) sind neben dem Grundstückseigentümer und Verursacher der Verunreinigung auch Bauherren verpflichtet, Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Altlast oder schädlichen Bodenveränderung der Unteren Bodenschutzbehörde unverzüglich mitzuteilen.