E-Mails zum Thema bitte an:

projekt_hochheide@stadt-duisburg.de

Kontakt

Herr Höffken
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Tel. 02032834182



Herr Offergeld
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Tel. 02032833703


Bilderstrecke Hochheide

Sanierungsgebiet Hochhausquartier Homberg-Hochheide

Nachdem die Stadt Duisburg innerhalb eines Jahres wichtige Ankäufe im Hochhausquartier tätigen konnte, startet nun die Umsetzungsphase der Sanierung.

Quartiersbüro eröffnet

Großbildansicht
Quartiersbüros eröffnet am 25. Mai 2016

Das Quartiersbüro steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Fördergebiet "Sozialen Stadt- Homberg-Hochheide" offen und unterstützt die Stadt Duisburg in ihrem Bemühen, den Ortsteil Hochheide im Rahmen einer "Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme" nachhaltig aufzuwerten. Das Quartiersbüro nimmt Bürgeranliegen, Bürgeranregungen und Beschwerden zur Ortsteilentwicklung entgegen und erarbeitet gemeinsam mit den Bürgern Wege und Lösungsmöglichkeiten für die zusammengetragenen Probleme. Eine intensive Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben im Ortsteilzentrum, ein Vorschlagswesen zur Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung des Nahversorgungszentrums und dem Abbau von Leerständen gehören ebenfalls zum Aufgabenprofil.

Beratung und Betreuung von Antragstellern bei der Umsetzung des Fassadenprogramms sowie das Management des Verfügungsfonds gehören zu den Kernaufgaben. Das Quartiersbüro berät und unterstützt die Antragsteller und bereitet die Entscheidung für die Vergabe durch ein im Quartier gebildetes Gremium vor.

Das Ortsteilmanagement hat ein Ladenlokal an der Moerser Straße 245 bezogen und bietet seine Dienstleistungen ab dem 25. Mai 2016 dreimal wöchentlich zu folgenden Terminen an:

  • dienstags von 14 bis 16 Uhr
  • mittwochs von 9 bis 12 Uhr
  • donnerstags von 16 bis 18 Uhr

Seitenanfang

Die heiße Phase beginnt

Schon Ende des Jahres 2016 beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss des leerstehenden Hochhauses "Friedrich-Ebert-Straße 10-16". Ein Jahr später ist der Abriss der Bauruine "Ottostraße 24 - 30" projektiert.

Die Sanierungsbetroffenen sowie die Bevölkerung im Gebiet der "Sozialen Stadt" werden frühzeitig und umfänglich in die operativen Planungsprozesse einbezogen.

Die Stadt Duisburg gewährt bei entsprechenden Anträgen Zuwendungen zur Gestaltung von Haus- und Hofflächen. Hierfür sind jährlich insgesamt 50.000 € vorgesehen. Außerdem stehen jährlich ca. 20.000 € im Rahmen eines Verfügungsfonds bereit, der bürgerschaftlich getragene Projekte für Maßnahmen im Gebiet der "Sozialen Stadt" unterstützt.


Sinkende Einwohnerzahlen und steigende Leerstände

Ottostraße 24 - 30, südliche GebäudefrontGroßbildansicht
Ottostraße 24 - 30, südliche Gebäudefront

Das "Hochhausquartier Hochheide" befindet sich im Stadtteil Hochheide im linksrheinischen Bezirk Homberg-Ruhrort-Baerl. Auf Teilflächen der Rheinpreußensiedlung wurden in den frühen 1970er Jahren sechs Hochhäuser mit jeweils 20 Geschossen und 1.440 Wohnungen, teilweise öffentlich gefördert, errichtet. Zu dieser Zeit galt das städtebauliche Leitbild "Urbanität durch Dichte"; vielerorts entstanden Hochhaussiedlungen auf verhältnismäßig kleinen Grundstücken und eine dichte Bebauung. Dem damaligen Trend entsprechend entstanden moderne, barrierearme Wohnungen.

Bereits Mitte der 1980er Jahre hatte der ehemals bevorzugte Wohnungstyp an Beliebtheit verloren, was sich in einer geringeren Nachfrage und Wohnungsleerständen in den Hochhäusern widerspiegelte. Seit dieser Zeit sanken in Duisburg sowie in Hochheide die Bevölkerungszahlen.

Seit 2003 hat die Stadt Duisburg mit Blick auf eine Bundes- und Landesförderung durch Mittel der Städte-bauförderung versucht, gemeinschaftlich mit den Eigentümern und Verwaltern der Hochhäuser Maßnahmen und Konzepte für eine Zukunftsstrategie für Hochheide zu entwickeln. Diese verschiedenen Ansätze führten zu keinem gesamtheitlich und konsensual getragenen Ergebnis. Die Einflussmöglichkeiten der Stadt Duisburg waren bislang gering, da die "Weißen Riesen" in Privateigentum sind und sich nur eine Fuß-/Radwegeverbindung durch das Hochhausgebiet im Eigentum der Stadt Duisburg befindet.


Seitenanfang

Integriertes Handlungskonzept zum Hochhausquartier Homberg-Hochheide

Ottostraße 24-30, westliche GebäudeseiteGroßbildansicht
Ottostraße 24-30, westliche Gebäudeseite

Nach Absprache mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Düsseldorf ist im Sommer 2013 ein Integriertes Handlungskonzept für das Hochhausquartier Homberg-Hochheide durch die Stadt Duisburg erarbeitet worden, um einen Zugang zu Förder-mitteln erhalten zu können. Das Handlungskonzept wurde am 8. Juli 2013 durch den Rat der Stadt Duisburg beschlossen (Drucksache Nr. 13-0742).



Das Integrierte Handlungskonzept sieht folgende städtebauliche Ziele vor:

  • Beseitigung von nicht nachgefragtem Wohnraum durch Abriss und Rückbau
  • Schaffung von neuen Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität
  • Aufwertung der städtebaulichen und baulichen Struktur und des Wohnumfeldes
  • Wiederbelebung der Ladenstadt und von Teilen der Moerser Straße
  • Soziale Stabilisierung der Bewohnerschaft
  • Verbesserung der Mieterstruktur durch kooperatives Mietermanagement
  • Imageverbesserung des Quartiers

Seitenanfang

Vorbereitende Untersuchungen

Bereich der vorbereitenden UntersuchungGroßbildansicht
Bereich der vorbereitenden Untersuchung

Zur Umsetzung der Ziele des Integrierten Handlungskonzeptes hat der Rat der Stadt am 8. Juli 2013 "vorbereitende Untersuchungen" gemäß §141 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen (DS-Nr. 13-0747). Ziel ist es, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse zu beurteilen, um eine Aussage über die Notwendigkeit eines möglichen Sanierungsverfahrens i.S. der §§ 136ff. BauGB treffen zu können.

Die Voraussetzung zur Umstrukturierung ist eine Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung, dem Programm Stadtumbau West.

Ohne Förderung ist eine von der Kommune gesteuerte Umstrukturierung und Verbesserung im Hochhausquartier zur Beseitigung der offensichtlich vorhandenen städtebaulichen Defizite nicht denkbar.


Seitenanfang

Ablauf der vorbereitenden Untersuchung

  • Analyse der demographischen und ökonomischen Entwicklung im Untersuchungsgebiet
  • Aufdecken von städtebaulichen und funktionalen Mängeln
  • Befragung aller Eigentümer im Untersuchungsgebiet
  • Information der Betroffenen und der Politik durch eine Informationsveranstaltung und mehrere Quartiersspaziergänge
  • Befragung aller Mieter im Untersuchungsgebiet
  • Erstellen eines Abschlussberichtes mit dem eine Aussage über die Notwendigkeit eines Sanierungsverfahrens (§§136 ff. BauGB) getroffen wird. Der Rat der Stadt kann für ein Gebiet, in dem eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden soll, ein Sanierungsgebiet förmlich festlegen.

Die vorbereitenden Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, dem Amt für Baurecht und Bauberatung und dem Amt für Soziales und Wohnen durchgeführt.


Seitenanfang

Informationsveranstaltung: "Was geschieht wie und warum?"

Am 11. Juni 2015 fand in der Homberger Glückauf-Halle eine Informationsveranstaltung zu den vorbereitenden Untersuchungen statt. Etwa 350 Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil.

"Was geschieht wie und warum?" - Dies war die zentrale Frage, die den Anwesenden beantwortet wurde.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Frau Mölders vom Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen. Stadtentwicklungsdezernet Carsten Tum erläuterte die Quartiersentwicklung und die vorläufigen Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen. Reiner Bartel vom Amt für Baurecht und Bauberatung legte die rechtlichen Rahmenbedingungen eines förmlich festgesetzten Sanierungsverfahrens dar.

Nach der Veranstaltung wurden "Thementische" eingerichtet. Hier informierten Vertreter der Stadt Duisburg detailliert die verschiedenen Aspekte des Projektes, wie das Thema Sanierungsrecht, durchgeführte Quartiersbefragungen und weitere Zielsetzungen der Stadtentwicklung.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier: