B-Planverfahren

Frühzeitige Bürgerbeteiligung

Datum

01.12.2016

Uhrzeit   18 Uhr

Ort

Sportschule Wedau Friedrich-Alfred-Str. 15
47055 Duisburg Tagungsraum unter der Aula

Wohnquartier - Wedau Süd

Die Entwicklung der 90 ha großen ehemaligen Güterbahnhofsfläche Wedau gliedert sich in zwei Teilflächen:
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Städtebaulicher Rahmenplan Wedau - Südfläche

Die 30 ha große Nordfläche ist für Gewerbeentwicklung mit universitätsaffiner Nutzung vorgesehen. Für die 60 ha große Südfläche wurde unter dem Leitgedanken "Gartenstadt weiterdenken" mit dem Bebauungsplan Nr. 1061 II - Wedau - ein gegliederter Stadtkörper entwickelt, der sich maßvoll in die bestehende Siedlungsstruktur integriert und die Idee der Gartenstadt als Grundmuster, wie sie in den angrenzenden Stadtteilen Bissingheim und Wedau vorzufinden ist, aufnimmt. Die vorhandene städtebauliche Grundstruktur Wedaus wird im neuen Siedlungsband übernommen und dort, wo es den Stadtraum stärken kann, moderat weiterentwickelt.


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Du-Wedau-Rahmenplan-Gesamtplan

Auf Grundlage der vorliegenden Rahmenplanung werden auf dem 60 Hektar großen Plangebiet ca. 2.700 bis 3.000 Wohneinheiten in einem Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren geschaffen. Diese Entwicklung fördert auch die Sicherung bestehender Gemeinbedarfs- und Bildungseinrichtungen in den angrenzenden Ortsteilen. Dazu ergänzend sollen Kindertagesstätten und ggf. weitere soziale Infrastruktureinrichtungen bedarfsgerecht im neuen Siedlungsband untergebracht werden. Neues und Bestehendes wird auch über das gegliederte Wegesystem miteinander verzahnt. So wurde die Idee kleiner, fußläufiger Querverbindungen für das neue Siedlungsgefüge adaptiert. Eine (oder gegebenenfalls zwei) neue Fuß- und Radwegebrücke verbindet Wedau und Bissingheim besser als bislang und ermöglicht vor allem für Bissingheim eine attraktive Wegeverbindung zum neuen Nahversorgungszentrum am Wasserturm. Mit der neuen Fußgängerbrücke ist beabsichtigt, einen neuen Bahnhaltepunkt für die beiden Ortsteile Wedau und Bissingheim anzuschließen.


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Ausschnitt-Stadtplan

Das Plangebiet wird aufgrund der beschriebenen Lagequalitäten im überwiegenden Teil für eine nachhaltige Wohnentwicklung genutzt. Erarbeitet wurde eine Siedlungsstruktur, die ein breites Angebot von unterschiedlichen Wohnformen und -typen bereitstellt. Neben individuellen Wohnangeboten wie Stadthäuser, Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser können in den Baufeldern insbesondere vielfältige Wohnangebote im Geschosswohnungsbau geschaffen werden. Das Spektrum reicht von Wohnungen im Eigentum bis zu Mietwohnungen. Die Wohntypen umfassen sowohl konventionelle Grundrisse wie auch besondere Wohnformen. Der Anteil an gefördertem Wohnraum soll ca. 5% bis 10% betragen.