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St. Barbara-Areal Neumühl

Die zukünftige städtebauliche Perspektive für das St. Barbara-Areal in Neumühl steht. Einstimmig hat eine Empfehlungskommission unter Leitung des Beigeordneten Carsten Tum gemeinsam mit dem Grundbesitzer und Investor IPG die Entscheidung zugunsten eines Architektenteams gefällt.

Das Projekt

Modell des St. Barbara ArealsGroßbildansicht
Modell des St. Barbara Areals

Der Entwurf der Düsseldorf Städtebauer und Architekten von hector 3 (Markus Schneider) gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten von GTL (Markus Gnüchtel) zeigt einen Vorschlag, in dem große Teile des St. Barbara-Hospitals erhalten und durch Anbauten ergänzt wurden. Damit wird der Gebäudebestand mit seinen Potentialen und einem neuen großen Park genutzt und als Alleinstellungsmerkmal für das neue Quartier erhalten. Der alte Baumbestand wird integriert. Die vorgeschlagenen Nutzungen im alten Gebäude (Wohnen, Gesundheit, Ausstellung, Ateliers, Cafe) lassen eine neue Mitte für das Quartier entstehen, so die Empfehlungskommission in Ihrer Begründung.

Das östliche und südliche Plangebiet zeichnen sich durch eine Mischung von Mehrfamilienhäusern und Stadthäusern mit Übergängen zur Nachbarschaft aus. Die vielfältigen Wohnungstypen für unterschiedliche Lebens- und Wohnmodelle ermöglichen eine große Flexibilität des städtebaulichen Konzeptes insgesamt. Die Integration der ehemaligen Adolph-Kolping-Schule ist eine weitere Option.

Neben der reinen Erschließung können die kleinen Straßen auch weitere Freiraumfunktionen für die Bewohner und Nachbarn übernehmen. Diese flexible Mehrfachnutzung bietet Wohnumfeldqualität, ohne zu viel Fläche in Anspruch zu nehmen oder die Nachbarschaft über Durchgangsverkehr zu belästigen.


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Die Beteiligten

Oberbürgermeister Sören Link zeigt sich überzeugt: "Wohnraum zu schaffen ist eine vorrangige Aufgabe für die Stadtentwicklung, wie sie mit der Stadtentwicklungsstrategie Duisburg 2027 beschlossen wurde. Es ist hier sehr gut gelungen, Wohnraum in verschiedenen Formen zur schaffen, und die Geschichte der Fläche durch den Erhalt der vorhandenen Bausubstanz erlebbar zu machen."

Beigeordneter Carsten Tum sieht hier eine hervorragende Konzeptgrundlage für die weiteren Planungsschritte: "Für das bevorstehende Bebauungsplanverfahren haben wir jetzt einen städtebaulichen Entwurf, der gut zum Stadtteil passt, die vorhandenen städtebaulichen- und freiraumplanerischen Strukturen hervorragend fortführt und auch die historische Bausubstanz berücksichtigt."

Jörg R. Lemberg, Vertreter des Investors IPG aus Berlin, und Jörg Faltin vom Projektmanagement FALTIN+SATTLER aus Düsseldorf freuen sich über den gelungenen Planungsprozess: "Wir haben mit dem tollen Teambeitrag jetzt das Fundament, um die anspruchsvolle städtebauliche Qualität in den nächsten Jahren für die Realisierung vorzubereiten."