Natur in graue Zonen

Das Projekt

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Natur in graue Zonen

Duisburg soll grüner werden - und zwar auf versiegelten Flächen, z.B. von Betriebsgeländen. Diese werden mit einfachen Mitteln attraktiver gestaltet: Grüne Inseln mit naturnaher Bepflanzung durchbrechen das graue Einheitsbild und erhöhen die Attraktivität und Artenvielfalt in der Stadt.

Duisburg macht mit

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Duisburg ist als eine von drei Pilotstädten ausgewählt worden, am Modellprojekt des Wissenschaftladen Bonn e.V. (WILA BONN) teilzunehmen. Ziel der Kampagne ist, Unternehmen und Bürgerschaft gleichermaßen für die natürliche Gestaltung von öffentlichen Betonflächen auf Firmengeländen zu sensibilisieren. Die Entsiegelung von Flächen - auch wenn sie noch so klein sind -  und die naturnahe Begrünung bewirkt nicht nur eine Attraktivitätssteigerung und erfüllt somit soziale Aspekte, sondern schafft neuen Lebensraum für Insekten, Bodentiere und Vögel. Darüber hinaus versorgen sie das Umfeld mit Sauerstoff, filtern Schadstoffe und gleichen Temperatur- und Feuchtigkeitsextreme aus. Hier kann mit verhältnismäßig kleinem Budget ein ökologischer und ästhetischer Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger erzielt werden.

Projektpartner des WILA Bonn in Duisburg sind die Bürgerstiftung Duisburg sowie das Amt für Umwelt und Grün (Untere Landschaftsbehörde). Hier werden der Kontakt zu interessierten Firmen hergestellt, Treffen koordiniert, Maßnahmen begleitet und die Öffentlichkeit informiert.

Interessierte Firmen mit dem entsprechenden Mut, das Alltagsgrau zu durchbrechen, können sich gerne im Projektbüro der Bürgerstiftung Duisburg melden. Dort können Sie sich über die Kampagne "Natur in graue Zonen" informieren und die weiteren Schritte mit den Projektpartnern besprechen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Weitere Förderer sind die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie die Stiftung "Lebendige Stadt".