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Handelsartenschutz

Handel mit geschützten Arten

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Noch immer ist der Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten ein einträgliches Geschäft. Auf Grund der globalen Vernetzung sind in der Vergangenheit viele seltene Arten verschleppt und gehandelt worden. Teilweise sind manche Arten vom Aussterben bedroht.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde 1973 in Washington D.C. das "Washingtoner Artenschutzübereinkommen" beschlossen, das den weltweiten Handel mit gefährdeten Arten unter Kontrolle bringen soll.

1984 setzte die EG eine eigene Verordnung zum Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen in Kraft. Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) i. V. m. der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) erweiterte den Katalog auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

So einfach es ist, z. B. Tiere im Fachhandel oder von Privat zu erwerben, ist kaum jemandem bewusst, dass Handel und Privatbesitz von besonders oder streng geschützten Arten nur in nachweislichen Ausnahmefällen erlaubt sind. Darüber hinaus ist der Besitz etlicher dieser Arten bei der zuständigen Naturschutz- bzw. Landschaftsbehörde zu melden.

Die Einhaltung dieser internationalen und nationalen gesetzlichen Bestimmungen für den Artenschutz überwacht die zuständige Untere Landschaftsbehörde für den Artenschutz.

Bitte beachten: Ab dem 1.12.2011 gelten neue Gebühren für die Ausstellung von EU-Bescheinigungen!


Änderung des Schutzstatus von Tropenhölzern

Bild TropenholzGroßbildansicht
Quelle: regenwald.org

Auf der letzten internationalen Konferenz zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten im September/Oktober 2016 wurde beschlossen, weitere Baumarten/Holzarten neu unter Schutz zu stellen. Für bereits geschützte Holzarten werden künftig nicht nur Rohhölzer, sondern auch Teile und Erzeugnisse (z.B. Musikinstrumente, Handwerkszeug) unter die Vermarktungsregelungen gefasst.

Rechtsgültig wirksam für Deutschland werden diese neuen Bestimmungen ab dem 1. Februar 2017.

Sollten Sie Rohholz und/oder Produkte (Musikinstrumente, Handwerkszeug wie z.B. Stricknadeln, Schreibgeräte wie z.B. Kugelschreiber oder Küchengeräte wie Pfeffermühlen etc.) von geschützten Arten wie Ebenholz, Brasilianisches Rosenholz, Afrikanisches Palisander usw. besitzen, wird empfohlen, den Besitz bis zu diesem Stichtag bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg anzumelden. Durch die Meldung vor diesem Datum soll ermöglicht werden, dass der Besitz der Hölzer ohne Nachweis der Herkunft (Einfuhrdokument, Rechnung, Kaufbeleg o.ä.) als legal angesehen wird. Ab Anfang Februar ist dann für den Besitz geschützter Holzarten die legale Herkunft nachzuweisen. Unter Umständen sind ab diesem Datum für Ausfuhren in Nicht-EU-Mitgliedsstaaten entsprechende Dokumente erforderlich. 


Gefahrtiergesetz NRW

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Da die Ankündigung des neuen Gefahrtiergesetzes für NRW durch die Medien für einige Unruhe bei den Haltern exotischer Tiere sorgte, hier ein paar Worte dazu:
Am 21.10.2014 wurden durch das Landeskabinett NRW Eckpunkte für ein neues Gefahrtiergesetz für NRW verabschiedet. Hierbei handelt es sich in erster Linie nicht um ein Gesetz zum Artenschutz, sondern um ein Gesetz zur Abwehr von Gefahren. Welche Regelungen im Detail wirksam werden, wird sich  erst mit Verabschiedung des Gesetzes selbst zeigen.

Derzeit verfügbare Informationen dazu unter folgendem Link: