Duisburg früher

  • Alter Markt

    Alter Markt

    Infolge des U-Bahnbaus am Rathaus 1980, kamen Funde zur Profangeschichte des Mittelalters in Duisburg ans Tageslicht. Sie sind heute innerhalb der "Archäologischen Zone Alter Markt" als ein stadtbildprägendes Element der Bevölkerung zugänglich. Ausgegraben wurden Gefäßscherben mit Dekor, Reste von Amphoren, Hölzer sowie andere Kleinfunde aus der Wikingerzeit. mehr ...

     
  • Alte Synagoge

    Mitbestimmend für die Judenverfolgung in Duisburg während der Nazizeit ist ein ungeklärter Mord an dem Legationssekretär Ernst vom Rath am 7. November 1938 durch den 17-jährigen polnischen Juden Herschel Leibel Grynzspan in Paris. Die Tat erregte weltweites Aufsehen. In Duisburg war die Anteilnahme besonders groß, da ein Teil der Familie vom Rath in Duisburg ansässig war. mehr ...

     
  • Der Corputiusplan

    Der Corputiusplan

    Der "Corputiusplan", der älteste Stadtplan von Duisburg, wurde im Jahre 1566 von dem Niederländer Johan van den Corput, oder latinisiert Johannes Corputius, angefertigt, einem Schüler Gerhard Mercators. Der farbige Plan zeigt die Stadt, in der sogenannten Schrägdraufsicht. Corputius hat die eigentliche Stadt im Mauerbereich sehr exakt und im richtigen Maßstab abgebildet. Er nutzte dazu Peilungen mit einem Quadranten. mehr ...

     
  • Dialekt/Sprache

    Dialekt_Sprache

    Der Übergang von Latein zu Deutsch als Amtssprache geschah im Jahre 1377/78, erkennbar an Urkunden und Stadtrechnungen, die ab diesem Zeitpunkt als deutsche Texte verfasst wurden. Neben der offiziellen Amtssprache sprachen weite Teile der Bevölkerung mundartliche Dialekte, die noch bis in die 1950er Jahre in Ruhrort, insbesondere aber in den bäuerlich geprägten Stadtteilen am Rande Duisburgs gesprochen wurde. mehr ...

     
  • Duisburgs IBA-Projekte

    Duisburgs IBA-Projekte

    Die Internationale Bauausstellung Emscher Park, kurz IBA, stellte ein auf 10 Jahre festgelegtes regionales Strukturprogramm der Landesregierung NRW dar, dessen Umsetzung 1989 begann und 1999 endete. Das Ziel war die städtebauliche, ökologische und wirtschaftliche Erneuerung der Emscherregion im nördlichen Ruhrgebiet. mehr ...

     
  • Ehemalige Flugplätze

    Ehemalige Flugplätze

    Am 8. Juni 1910 starteten die Gebrüder Strack erstmalig in Duisburg mit einer selbstgebauten Flugmaschine auf einem Wiesengelände nahe dem späteren Stadthaus. Die dynamische Entwicklung in der Luftfahrt führte 1912 zur Einweihung des Flugplatzes Neuenkamp, der 1927 erweitert wurde. In diesem Jahr wurde auch ein Wasserflugplatz in Wanheim eröffnet. Im Jahre 1939 musste der Flugplatz der Luftwaffe übergeben werden. mehr ...

     
  • Ehemaliges Europahaus

    Ehemaliges Europahaus

    Das 1954 aus den Ruinen des einstigen Börsenhauses entstandene Europa-Haus, beherbergte bis zu seinem Umbau 1975 zahlreiche Mieter unter einem Dach: Es gab Büros, Wohnungen, eine Gaststätte, ein "Keller-Kabarett" und ein Lichtspielhaus, den "Europa-Palast" (heute: Europa-Kino). mehr ...

     
  • EXPO-Brücke

    EXPO-Brücke

    Die deutsche Pavillongruppe auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel lag inmitten einer Mulde des Ausstellungsgeländes. Durch eine Fußgängerbrücke aus Stahl sollte sie mit dem höher gelegenen Gelände verbunden werden und die Aufmerksamkeit der Besucher auf den deutschen Ausstellungsbereich lenken. Der Werkstoff Stahl sollte dabei gleichzeitig die technischen und architektonischen Möglichkeiten präsentieren, die unmittelbar mit deutschem Know-how verbunden waren. mehr ...

     
  • Gläserner Hut

    Gläserner Hut

    Wegen seiner runden Form und der wie eine Hutkrempe wirkenden Terrasse bekam das markante Gebäude seinen Namen. Auf dem Dach drehte sich ein Mercedes-Stern. Zur Eröffnung 1956 beschrieb die Zeitung die Architektur als "frech, farbenfroh und elegant". Kern des Glashuts war eigentlich eine Wartehalle für die Fahrgäste der DVG. mehr ...

     
  • Großbrand in Duisburg

    Großbrand in Duisburg

    Im Februar 1904 erreichte die Stadt Duisburg die Einwohnerzahl 100.000 und wurde somit Großstadt. Da die freiwillige Feuerwehr, die bisher den Feuerschutz ausübte, mit der rasanten Entwicklung Duisburgs in den Jahren nach 1870 nicht Schritt halten konnte und den Anforderungen an Ausbildung und Technik nicht mehr standhielt, beschlossen die Stadtverordneten im März 1904 die Gründung einer Berufsfeuerwehr mit Wirkung vom 1. April 1904. mehr ...

     
  • Kaiserberg-Denkmal

    Kaiserberg-Denkmal

    Im Gedenken an das wiedererstandene deutsche Kaiserreich wurde 1881 der bis dahin "Duissernsche Berg" genannte Höhenzug in "Kaiserberg" umbenannt. Auf dem knapp 80 m hohen Hügel, in unmittelbarer Nähe eines Wasserturms, wurde am Gedenktag der Schlacht bei Sedan ein imposantes Kaiser-Wilhelm-Denkmal enthüllt. mehr ...

     
  • Stadtbefestigung / Stadtmauer

    Stadtbefestigung

    Auf dem Gebiet der Duisburger Altstadt sind noch Reste der historischen Stadtmauer mit einzelnen Türmen zu entdecken. Sie gilt als eine der ältesten im Rheinland; ihre Existenz geht bis ins 12. Jhd. zurück. Einen vollständigen Eindruck von der Wehranlage gewinnt man durch den Stadtplan von Johannes Corputius (1566). mehr ...

     
  • Tonhalle

    Tonhalle

    Die auf Bestreben des ehemaligen Oberbürgermeisters Carl Lehr errichtete Tonhalle wurde am 12. November 1887 feierlich eingeweiht. In den 1920er Jahren sah die Tonhalle berühmte Dirigenten und Komponisten (u.a. Hindemith, Pfitzner, Furtwängler). Der neo-klassizistische Bau wurde durch einen Bombenangriff im 2. Weltkrieg zerstört. mehr ...

     
  • Trajekt-Anstalt

    Trajekt-Anstalt

    Ein Industriedenkmal der Stadt ist der Trajekt-Turm im Stadtteil Homberg, auch Hebeturm genannt. Grund für seine Errichtung - und des Ruhrorter Gegenstücks - war die Eröffnung der Eisenbahnlinie Mönchengladbach-Ruhrort 1849. Ohne Brücke hatte man bislang die Waggons an Seilen einzeln über Rampen auf Fähren herabgelassen. mehr ...

     
  • Vereinigung zur Stadt Duisburg

    Vereinigung zur Stadt Duisburg

    1905 wurden die bis dahin selbständigen Städte Duisburg, Ruhrort und Meiderich zur "neuen" Stadt Duisburg vereinigt. Vorausgegangen waren langjährige Bemühungen um eine Neuordnung des Gebietes. Der zuerst nicht ganz widerstandslose Zusammenschluss der drei Städte war die Voraussetzung für die Vereinigung des fiskalischen Hafens Ruhrort und des städtischen Duisburger Hafens, die notwendig geworden war, um Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und weiteres Wachstum zum damals größten Binnenhäfen der Welt (heute: Europas) zu gewährleisten. mehr ...

     
  • Villen-Kolonie Bliersheim

    Villen-Kolonie Bliersheim

    Abseits der Arbeitersiedlungen, aber in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Stahlwerk Rheinhausen, ließ KRUPP eine Beamtensiedlung im ehemaligen Stadtteil Bliersheim errichten. Der Standort war so gewählt, dass ein Bereitschaftsdienst bei Betriebsstörungen schnell zur Stelle sein konnte. In der Mitte der parkähnlichen Wohnanlage erreichte man über einen Wegering das Haus des Direktors mit nebenstehendem Kutscherhaus und Wagenremise. mehr ...

     
  • Waljagd auf dem Rhein

    Waljagd auf dem Rhein

    Wal! - Wal!" Dieser Schrei, aus Hermann Melvilles Abenteuererzählung "Moby Dick" wohlbekannt, war im Mai 1966 für über 4 Wochen auch in Duisburg zu hören. Ein Beluga-Wal, auch weißer Wal genannt, tummelte sich tausende Kilometer von seiner sibirischen Heimat und 300 km von der Nordsee entfernt im Rhein. Eine zoologische Sensation! Das 4-5 m lange Tier hatte sich offenbar verirrt. mehr ...

     
  • Werthschenhof

    Auf dem Werth, südlich der Friemersheimer Dorfkirche, errichteten die Moerser Grafen 1487 eine viertürmige Burganlage mit Wassergraben. (Als "Werth" bezeichnete man früher eine im Rhein liegende Insel.) 1534 ließ Graf Adolph von Moers das Gebäude in Brand setzen, um seinen Kriegsgegenern keine Unterkunft zu überlassen. Ein achteckiger Turm hat den Brand und weitere 400 Jahre überstanden. mehr ...

     
Kultur- und Stadthistorisches Museum
Mehr Informationen über das historische Duisburg finden Sie
Duisburg 1566 in 3D
Erleben Sie die virtuelle 3D-Rekonstruktion der beiden zentralen Plätze des spät-mittelalterlichen Duisburg auf Basis des Corputius-Planes von 1566!